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Radevormwald
Jürgen Dzuballe ist neuer Wachleiter

Radevormwald. Nach neun Jahren als Pressesprecher der Polizei in Gummersbach ist Dzuballe Nachfolger von Peter Gelhausen in der auch für Radevormwald zuständigen Wache in Wipperfürth. Mit 40 Kollegen sorgt er für die Sicherheit im Nordkreis. Von Wolfgang Weitzdörfer

Polizeihauptkommissar Jürgen Dzuballe ist in seinen 35 Dienstjahren bei der Polizei schon viel herumgekommen. Die jüngste - und vermutlich auch letzte - Station für den 52-jährigen Sauerländer ist die Nachfolge des im April ausgeschiedenen Wachleiters der Polizeiwache Wipperfürth, Peter Gelhausen. Damit hat sich der ehemalige Pressesprecher der Kreispolizeibehörde in Gummersbach einen Traum erfüllt. "Es hat zwar ein paar Jahre gedauert, bis ich wusste, dass mein berufliches Ziel 'Wachleiter' heißt - umso schöner ist es, dass es jetzt geklappt hat", sagte er gestern bei seiner offiziellen Vorstellung durch Landrat Jochen Hagt in der Polizeiwache Wipperfürth.

Für Dzuballe war schon früh in seinem Leben klar, dass er einmal Polizist werden wollte. "Ich habe mir tatsächlich bereits im Kindergarten vorgenommen, zur Polizei zu gehen. Das habe ich auch geschafft", sagte er und schmunzelte. Und auch wenn er im weiteren Verlauf seiner Dienstkarriere ziemlich herumgekommen ist - Stationen waren unter anderem Köln-Dellbrück, Waldbröl und Bensberg - sind doch einige große Konstanten sichtbar gewesen. "Ich war bereits zwölf Jahre Wachleiter in Waldbröl, dann für neun Jahre Pressesprecher in Gummersbach - wenn ich, wie geplant, mit 62 Jahren in Rente gehen werde und nichts dazwischenkommt, sind das nun auch noch einmal gut zehn Jahre als Wachleiter in Wipperfürth", sagte Dzuballe.

Dzuballe sei erste Wahl gewesen, betonten sowohl Landrat Jochen Hagt als auch Rainer Gosebruch, Abteilungsleiter Polizei, einstimmig. "Wir haben nicht lange suchen müssen, wir waren uns sicher, dass Herr Dzuballe der richtige Mann für diesen Posten ist", sagte Gosebruch. Hagt lobte vor allem Dzuballes Fähigkeit, die Ruhe zu bewahren: "Auch wenn es einmal schwierig und kritisch wurde, haben Sie immer einen ruhigen Kopf und den Durchblick behalten." Zudem verwies Hagt auf Dzuballes umfangreiche Vita, die ihn für die Position als Wachleiter mit all ihren Aufgaben "absolut befähigt und qualifiziert." Für den verantwortungsvollen und wichtigen Posten wünschte der Landrat Dzuballe abschließend "ein Stück Fortune!"

Zu Dzuballes neuen Aufgaben gehört in erster Linie die Garantie der Sicherheit im Wachbereich. "Das ist durch eine permanente Analyse der Kriminalitäts-, Unfalls- und Einsatzlage zu gewährleisten. Anhand dieser Analyse muss der Wachleiter die Kräfte einsetzen", erklärte Gosebruch. Dazu sei Dzuballe ab sofort als Regionalbeauftragter der Kreispolizeibehörde auch das Bindeglied zwischen Polizei und Verwaltung. "Und nicht zuletzt ist der Wachleiter auch Ansprechpartner für alle Belange der Bürger", sagte der Polizeidirektor.

Dzuballe freut sich auf sein neues Aufgabengebiet. "Mir ist die Aufgabe wichtig. Ich habe mich seit meinen ersten Tagen Anfang Juni hier in Wipperfürth sehr wohlgefühlt", sagte der 52-Jährige. Dabei sei sein vorrangiges Ziel, den Kollegen ein zufriedenstellendes Arbeitsumfeld zu ermöglichen. "Zufriedene Kollegen machen eine gute Arbeit", sagte er. Schön sei zudem, dass die Altersstruktur in Wipperfürth sehr jung ist. "Unser Durchschnittsalter ist im freien Fall, das ist sehr positiv", sagte Dzuballe. Somit stimmte er Hagt zu, der sagte: "Sie kommen in eine sehr gut aufgestellte Mannschaft."

Quelle: RP
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