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Radevormwald
Julia Gottlieb in Witten noch in der Warteschleife

Radevormwald. Das Rennen um die Stelle des Baurates in Witten ist wieder offen. Der Hauptausschuss hat die Wiederbesetzung der Stelle des Technischen Beigeordneten am Montag kurzfristig von der öffentlichen Tagesordnung abgesetzt. Das Rennen zwischen den beiden Top-Kandidaten scheint wieder offen zu sein. Von Johannes Kopps

Über die Nachfolge von Markus Bradtke soll der Rat zwar erst am kommenden Montag, 23. November, entscheiden, am Montagabend wollte die Wittener Verwaltung aber ursprünglich den Kandidaten offiziell benennen, auf den sich die Fraktionen im Vorfeld verständigen sollten. Grundsätzlich besteht in der Wittener Politik Konsens, dass man eine Kampfabstimmung vermeiden will. Der neue Technische Dezernent soll mit einem klaren Vertrauensvotum ins Amt gewählt werden.

Drei Kandidaten, zwei Männer und eine Frau, hatten sich in der vergangenen Woche in den Fraktionen vorgestellt. Danach galt die amtierende Technische Dezernentin aus Radevormwald, Julia Gottlieb (42), wie berichtet, als Favoritin auf den Posten. Die Stadtverwaltung in Witten teilte am Montag auf Anfrage mit, dass es noch immer keine abgestimmte Meinung zwischen den Fraktionen gebe. Diese hätten noch weiteren Abstimmungs- und Beratungsbedarf angemeldet.

Ratsherr Hermann Claßen, der für das Bürgerforum in der Findungskommission in Witten sitzt, hat sich in Radevormwald über die Arbeit der parteilosen Stadtbaurätin informiert. Er zweifelt seitdem an ihrer Eignung für die Aufgabe in Witten: "Witten ist eine Nummer zu groß für sie."

Claßen empfiehlt seiner Fraktion die Wahl des anderen verbliebenen Kandidaten, Amtsleiter in einer großen Ruhrgebietsstadt. Dieser soll bei der persönlichen Vorstellung der Kandidaten einen ebenso guten Eindruck hinterlassen haben wie die Mitbewerberin.

Quelle: RP
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