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Radevormwald
Kalender, Magnete und Karten aus Rade

Radevormwald. Fotograf Holger Klaes bebilderte im vergangenen Jahr seinen ersten Radevormwald-Kalender. Seitdem war er wieder auf der Suche nach neuen Motiven. Nun hat er, neben Kalender und Postkarten aus der Stadt, sein Sortiment erweitert: Die charakteristischsten Bauten des Ortes gibt es jetzt auch als kultige Kühlschrankmagneten. Von Cristina Segovia-Buendía

Was für Köln der Kölner Dom ist, könnten für Rade das Gartenhäuschen im bergischen Fachwerk-Stil im Parc de Châteaubriant, das Wülfing-Museum oder der Marktplatz mit der alten Kirche im Hintergrund sein. Diese drei Motive zumindest hat Fotograf Horst Klaes (55) für seine neuen Radevormwald-Magnete ausgesucht. Ein Stückchen Heimat für den heimischen Kühlschrank in der Ferne?

Der Impuls, nach Postkarten und Kalender, auch Magnete aus Rade anzubieten, kam ursprünglich aus Leverkusen, erzählt der gebürtige Wuppertaler, der seit 15 Jahren in Wermelskirchen lebt. "Ein Kunde, dem ich meine Leverkusen-Kalender verkaufe, fragte an, ob ich nicht auch Magnete hätte." Als kleines Präsent für Studenten oder "Auswanderer" seien die kleinen Impressionen der Heimat besonders beliebt. Genügend Fotomaterial hat Klaes ohnehin, also weitete er sein Sortiment gleich auf alle bergischen Städte aus und fertigte von jeder Stadt eine kleine Auswahl an Magneten an. Die könnten beispielsweise neben dem Kalender, als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum landen oder beim nächsten Besuch von fernen Freunden und Verwandten als Präsent mitgegeben werden. Klaes bietet Firmenkunden an, bei größeren Stückmengen seine regionalen Produkte mit dem Firmenlogo zu versehen. "Das käme bei Kunden bestimmt auch gut an", sagt er.

Die Leidenschaft zur Fotografie packte den heute 55-Jährigen schon sehr früh, das Talent wurde ihm in die Wiege gelegt. "Mein Vater war Fotograf. Ich selbst bin Autodidakt. Die Fotografie hatte für mich immer einen hohen Stellenwert, hat über die Jahre immer mehr Gewicht gewonnen." Vor allem, nachdem sein Vater 1983 bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Die Ausrüstung ging in Klaes Besitz über. 1977 machte der gebürtige Wuppertaler zwar noch eine Ausbildung als Kaufmann. Doch seit 30 Jahren ist er auch als freiberuflicher Bildjournalist unterwegs, fotografiert am liebsten architektonische Bauten, Landschaften und Naturkulissen.

In Italien seien seine Lieblingsmotive zu finden, doch auch die Eigenheiten des Bergischen weiß Klaes bestens herauszuarbeiten. So sind in seinem neuen Radevormwald-Kalender neben den typisch bergischen Fachwerkhäusern und Kirchen der Stadt vor allem auch Aufnahmen aus der Natur zu finden - wie etwa von der Wiebach-Vorsperre oder aus Önkfeld und Hönde.

Erhältlich ist der Kalender für 16,95 Euro, Magnete kosten 2,95 Euro und Postkarten einen Euro. Zu erhalten im lokalen Buchhandel. www.klaes-regio.com

Quelle: RP
 
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