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Radevormwald
Keith - gute Chancen auf Sitz im Landtag

Radevormwald. Zieht die Alternative für Deutschland (AfD) in den Düsseldorfer Landtag ein, dann ist auch Andreas Keith sicher dabei. Mit Listenplatz 8 ist er weit oben platziert. Der 49-Jährige ist gelernter Forsttechniker, seine Eltern haben einen landwirtschaftlichen Betrieb in Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz. "Der Liebe wegen" zog es Keith vor 16 Jahren nach Leverkusen. Seit einigen Jahren aber ist Politik der Beruf von Keith.

In der Parteizentrale in Düsseldorf organisiert er als Geschäftsführer den Wahlkampf in NRW, hat den Aufbau der Kreisverbände betreut. Der Vater von zwei Töchtern hat sich bewusst für den Wahlkreis 35 entschieden. "Meine Frau kommt aus Radevormwald, ihr Vater war dort Lehrer an einer Schule." Zudem hat er den Kreisverband Remscheid mit aufgebaut. Der sei lange Zeit ein "Sorgenkind" gewesen, lege aber mittlerweile bei den Mitgliederzahlen zu und sei nicht mehr der kleinste in NRW.

Dass man Andreas Keiths Konterfei nicht an Remscheider Laternenmasten sieht, ist zwei Gründen geschuldet. Der Wahlkampf der AfD in NRW ist zum Einen ganz auf den Spitzenkandidaten Markus Pretzell ausgerichtet. Zudem sei in der aktuellen Situation das Aufhängen von Wahl-Plakaten rausgeschmissenes Geld, so Keith. In manchen Städten dauere es weniger als einen Tag, bis diese abgerissen seien. Sich gezeigt hat Keith in Remscheid gleichwohl.

Bei Stammtisch-Veranstaltungen oder an Wahlkampfständen sei er präsent gewesen. Sollte er für die AfD in den Landtag einziehen, werde er "natürlich" Ansprechpartner für die Belange der Remscheider und Radevormwalder sein. Es werde Bürger-Sprechstunden geben.

(hr)
 
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