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Radevormwald
Kerstin Stennmanns führt die Förderschul-Eltern

Radevormwald. Die Sorge um die Zukunft des Teilstandortes Armin-Maiwald-Schule der Förderschule Oberberg Nord hat zu Aktivitäten geführt. So hat der Schulausschussvorsitzende Thomas Lorenz Klassenpflegschaftstreffen besucht und Wünsche aufgenommen.

"Wichtiges Ergebnis für uns ist, dass das pädagogische Konzept des Rader Standorts erhalten bleibt und die Lehrer dies auch umsetzen dürfen", sagt Lorenz. Positive Ansätze sieht auch Schulamtsleiter Sönke Eichner nach ersten einvernehmlichen Gesprächen. Die Sorge, dass schleichend ein anderes Konzept kommt, sei ausgeräumt.

Zur neuen Schulpflegschaftsvorsitzeden ist Kerstin Stennmanns aus Rade gewählt worden. "Es war sehr wichtig, dass sich die Stadt positioniert hat", sagt Stennmanns, die diese Aufgabe auch an der Armin-Maiwald-Schule innehatte. Sie lobt Bürgermeister Johannes Mans und Eichner, die sich einbrachten. "Wichtig war aus meiner Sicht, dass sich der Bürgermeister sehr darum bemüht hat, dass es in der neu gegründeten Schule läuft", sagt Stennmanns. Auch hat sie die starke Präsenz der Rader in den Sitzungen beeindruckt. "Das Interesse unserer Stadt an der Zukunft der Förderschule hat die Hückeswagener beeindruckt", sagt sie und berichtet davon, dass die Schule von anderen Kommunen wahrgenommen wird - durch Anfragen aus Beyenburg, Remscheid oder Ennepetal. "Unser pädagogisches Konzept ist gut", sagt Stennmanns.

Positiv stimmt sie, dass der Wunsch Musik im Unterricht gehört wurde. Ein Lehrer aus Hückeswagen plant, eine AG in Rade zu gründen. Jetzt ist der Förderverein dabei, die finanzielle Seite zu untersuchen. Ganz ohne Elternbeitrag werde das wohl nicht möglich sein. Stennmanns sieht den Standort auf einem guten Weg. Schlagzeug, Gitarre und Klavier könnten in den Unterricht aufgenommen werden. Ihr erstes Fazit, nachdem zwei neue Lehrkräfte gewonnen werden konnten, ist, dass einiges angestoßen worden ist und man diese Ideen jetzt in den Schulalltag einbringen muss.

(wos)
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