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Radevormwald
Kinder haben 30 Spielplätze zur Auswahl

Radevormwald: Kinder haben 30 Spielplätze zur Auswahl
Auf dem Spielplatz an der Nordstadt III wartet seit kurzem dieses neue Klettergerüst auf die Kinder. Bisher gibt es ein solches in Kräwinkel auf dem großen Platz oberhalb der Wupper-Talsperre. FOTO: Nico Hertgen
Radevormwald. An von der Stadt freigegebenen Stellen haben Kinder und Jugendliche die Gelegenheit, zu spielen oder dem Ball hinterher zu jagen. Einmal pro Jahr müssen die Plätze kontrolliert werden. Der Betriebshof wartet die Plätze regelmäßig. Von Wolfgang Scholl

Ein neues Kletternetz ist in den vergangenen Tagen auf dem Spielplatz der Bachtal-Runde aufgebaut worden. In dem Bereich gibt es noch eine Tischtennisplatte, ein Spielgerät unterhalb der Wiesenstraße und einen Kleinkinder-Spielplatz nahe der Häuser der Nordstadt III. Insgesamt 30 Spielplätze und sechs Bolzplätze (Dahlhausen, Südstadt, Kräwinkel, Hölterhof, Feuerwache und Feldstraße) betreut die Stadtverwaltung. Demnächst wird ein weiterer im Bereich der Loh'schen Weide (Heinestraße) hinzukommen. Dort gibt es bisher den an der Fontanestraße aus dem früheren Bauprojekt und eine Fläche am Montanusplatz. Geplant wird ein Spielplatz meistens für Kinder im Alter bis zu fünf Jahren, weil viele Eltern in Neubaugebieten noch kleine Kinder haben. Der dann nächste Spielplatz wird der an der Wasserturmstraße sein.

"Wie bei jedem Spielplatz im Neubaugebiet fragen wir über den Fachbereich Jugend und Bildung die Eltern nach ihren Wünschen und unterbreiten Vorschläge", sagt Beate Neuhaus, die im Baudezernat für die Betreuung der Spielplätze zuständig ist. Die Spielplätze für Kleinsten sind so angelegt, dass es einen Sandkasten, eine Wippe und/oder eine Rutsche gibt. "Diese Kinder sind immer in Begleitung eines Erwachsenen", sagt Neuhaus.

Gewartet werden die Spielgeräte über das Jahr von Mitarbeitern des Betriebshofes. Dort werden auch Schäden gemeldet und die Geräte, so weit es möglich ist, wieder repariert. "An unserer städtischen Kita Herderstraße zum Beispiel passt schon mal ein kleiner Junge auf und teilt uns über die Erzieher mit, wenn dort etwas nicht stimmt", nennt Neuhaus ein Beispiel dafür, dass sich auch schon kleinere Kinder um ihre Plätze kümmern. Einmal pro Jahr muss jedes Spielgerät einer technischen Prüfung (Jahreshauptuntersuchung) unterzogen werden. Dann beauftragt die Stadt einen Sachverständigen, der, begleitet von Beate Neuhaus, die Geräte begutachtet und auch abnimmt und auch den Fallschutz unter den einzelnen kontrolliert. Als Fallschutz dienen je nach Höhe des Gerätes Platten, Holzhackschnitzel, feiner Kies, Sand oder auch Rasen. Holzschnitzel, Sand und Kies werden einmal im Jahr von den Mitarbeitern des Betriebshofes ausgetauscht. Thema ist auch immer wieder ein verkoteter Sandkasten. "Meistens sind das aber Katzen und nicht Hunde, hat sich inzwischen herasugestellt", sagt sie. Wie bei allen städtischen Bereichen sind weitere Aktivitäten auf den Plätzen abhängig von den Finanzen. Ist eine größere Kletteranlage defekt, kann es sein, dass sie abgebaut wird. Aus Kostengründen kann es sein, dass ein neues Gerät vielleicht auch erst ein Jahr später angeschafft werden kann.

Über jeden Spielplatz gibt es in der Stadtverwaltung eine Akte mit einem detaillierten Prüfbericht. Das gilt auch für die sechs Plätze an Schulen und die beiden an den städtischen Kindertagesstätten in Bergerhof und Auf der Brede.

Das neue Klettergerüst in der Nordstadt III ist vergleichbar dem auf dem großen Spielplatz in Kräwinkel. Diese Geräte sind so gebaut, dass kleine Kinder daran nicht klettern können, weil sie ohne Hilfe nicht so hoch kommen. "Helfen die Eltern oder eine andere Aufsichtsperson, dann können auch die Kleinen dort klettern", sagt Beate Neuhaus.

Quelle: RP
 
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