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Radevormwald
Konzert und Kunstaktionen zum Stadtjubiläum im kommenden Jahr

Radevormwald. Verschiedene Arbeitsgruppen beschäftigen sich derzeit mit dem Stadtjubiläum "700 Jahre Radevormwald" im kommenden Jahr. In der Ausschuss-Sitzung für Kultur und Tourismus berichtete Vorsitzender Dietmar Stark von vielfältigen Aktionen neben dem Festwochenende vom 6. bis 8. Mai. An diesem Wochenende gibt es einen offiziellen Teil, das Stadtfest mit verkaufsoffenem Sonntag, einen Festumzug und am Sonntagabend ein großes Bühnenkonzert. Hartmut Behrensmeier von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft erklärte, dass das städtische Logo von Edgar Hofschen demnächst aus dem Internet gezogen werden kann. Auch soll eine Internet-Seite bald die Termine der zahlreichen Aktivitäten zeigen, damit sich weitere Akteure einreihen können. Von Wolfgang Scholl

Jürgen Fischer als Vorsitzender des Stadtkulturverbandes erklärte, dass viele Vereine mitarbeiten wollen mit eigenen Veranstaltungen. Die kirchlichen Chöre hätten die Idee zu einem gemeinsamen großen Konzert. Aber auch die weltlichen Chöre planen ein solches. Beteiligt sein sollen der Radevormwalder Männerchor, der MGV Hahnenberg und der Damenchor Melodienreigen.

Bernd Freudenberg teilte mit, dass er im kommenden Jahr mit der Kunstinitiative zwei Aktionen plant. Im Frühjahr möchte er eine Aktion mit der Künstlerin Helga Weihs in der Reformierten Kirche am Markt starten. Die Aktion "Architektur im Raum" ist Teil der Ausstellungsreihe "Interventionen" und soll unter dem Titel "Raumbilder" laufen. In der Kirche wird die Künstlerin ein großes Holzmodell der alten Kirche, die dem Stadtbrand zum Opfer fiel, ausstellen, das von oben besichtigt werden kann. Der Raum wird komplett freigeräumt.

Im Herbst ist ebenfalls als Teil der "Raumbilder" eine Aktion in und mit dem Rokoko-Gartenhaus geplant - mit Künstlerin Heike Weber. Neben acht Zeichnungen in der Innenstadt soll es auf dem kreisrunden Boden Silikonzeichnungen mit Schmuckformen des Rokoko geben. Parallel wird auf dem Garten-Außengelände eine Bodenskulptur entstehen als Stahl-Press-Platte, die auch die historische Verbindung zum damaligen lutherischen Friedhof herstellt. Freudenberg schätzt, dass er für die beiden Aktionen etwa 20 000 bis 25 000 Euro benötigt. Dietmar Stark sicherte dem Ideengeber die "mentale Unterstützung" der Stadt zu.

Quelle: RP
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