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Radevormwald
Kreisverkehr-Sponsoring noch offen

Radevormwald: Kreisverkehr-Sponsoring noch offen
Der Kreisverkehr an der Grüne ist seit dem Wochenende freigegeben. Die Zukunft des Kreis-Inneren dagegen ist noch offen. FOTO: Wolfgang Scholl
Radevormwald. Landesbetrieb Straßen.NRW muss die Verkehrsflächen ausmessen. Von Wolfgang Scholl

Es hat mehr als ein halbes Jahr gedauert, seit dem vergangenen Wochenende sind die Bauarbeiten am neuen Kreisverkehr an der Grüne abgeschlossen. Zuerst waren dort die Straßenoberflächen der B 229/483 ab Rädereichen saniert worden. "Noch ist die Baustelle nicht abgenommen", sagt Johannes Szmais, Pressesprecher des Landesbetriebs in Gummersbach. Demnächst wird ein Fahrzeug die Fahrspuren ausmessen. "Dann stellen wir bei dieser Überprüfung mit unserem Messfahrzeug auch fest, ob die Abstände in Ordnung sind und auch zum Beispiel die Asphaltfläche eben ist", sagt Szmais. Wer über den Kreisverkehr fährt, der hat an manchen Stellen ein "ruppeliges Empfinden". Es gebe Toleranzen, die zu akzeptieren seien, es gebe manchmal aber auch die Pflicht zur Nachbesserung, kündigt Szmais eine genaue Untersuchung an.

Die Beleuchtung am Kreisverkehr hat die Stadt Radevormwald bezahlt - bezahlen müssen. Außerhalb geschlossener Ortschaften sehen Land und Bund normalerweise bei Kreisverkehren keine Beleuchtung vor. "Polizei und Ordnungshaft haben wegen der Bedeutung der Einmündung aber eine Beleuchtung gefordert", sagt Ulrich Dippel, der Leiter des Technischen Bauamtes der Stadt.

Noch offen ist derzeit, wie die Kreismitte gestaltet wird. "Es gibt sowohl für die Grüne als auch für den Kreisverkehr Röntgenstraße Gespräche mit zwei Unternehmen", sagt Burkhard Klein vom Bauverwaltungsamt, ohne Namen nennen zu wollen. Eine Übernahme der Gestaltung ist mit einem Vertrag verbunden. Darin verpflichtet sich das Unternehmen, für die Pflege des Kreis-Inneren aufzukommen wir an der Wasserturmstraße (Gartenbau Huckenbeck) und Rädereichen (Edelstahlgießerei Kuhn). Für den Kreisverkehr Röntgenstraße ist in einer Sitzung des Bauausschusses vor einiger Zeit der Name Gira gefallen. Mit dem Unternehmen war auch schon beim Bau vorheriger Kreisverkehre gesprochen worden. An der Röntgenstraße wird demnächst ein Tor des Gira-Neubaus sein, das würde passen.

Für die Grüne war zuletzt GKN im Gespräch, die unweit des Kreisverkehr ihre Europa-Zenrale in der Entwicklung haben und deren Werk Standort GKN Filters ebenfalls in Teilen in der Nähe ist.

Quelle: RP
 
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