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Radevormwald
Kritik: L 414 doch nicht komplett bis in die Innenstadt saniert

Radevormwald. Die L 414 ist zwar wieder komplett von Dahlhausen bis hoch in die Rader Innenstadt befahrbar, aber längst nicht ohne Schlaglöcher. BM-Leser Bernd Kretzer beschwert sich am Bürgermonitor über die Aussage des Sprechers des Landesbetriebes Straßen.NRW, Johannes Szmais, dass die komplette Strecke fertiggestellt worden sei. "Das stimmt doch gar nicht", meint er. Der Leser wohnt am Wendehammer auf Höhe der Hochsteinstraße, die direkt an die L 414 grenzt. Und in Luftlinie von nicht einmal zehn Metern befänden sich in der Fahrbahn riesige Schlaglöcher - massive Schäden also, die der Landesbetrieb im Zuge der Großmaßnahme aber nicht beseitigt habe. "Wir Anwohner leiden sehr unter den Löchern im Asphalt und können nicht verstehen, dass sie nicht gleich mitbearbeitet wurden", kritisiert der Leser. Von Joachim Rüttgen

Zufällig traf Kretzer dieser Tage einen Mitarbeiter der Straßenmeisterei Wipperfürth, der ihm dann mitteilte, dass es auch nicht geplant sei, diese Löcher professionell zu entfernen. Die würden wie in den vergangenen vier Jahren auch schon, lediglich verfüllt. "Schon wieder Flickschusterei", sagt Kretzer. Dabei handele es sich lediglich um ein Stück von etwa sechs Metern auf beiden Seiten, das massiv geschädigt sei. "Wenn die das einmal vernünftig reparieren, ist das doch auf ewig in Ordnung", sagt der Leser, der die Vorgehensweise des Landesbetriebes nicht verstehen kann. Die Bewohner des Doppelhauses an der Hochsteinstraße jedenfalls hätten ihre Fenster zur L 414 und empfinden die Situation als "ganz schlimm", sagt Kretzer.

"Wir hatten uns schon gefreut, dass diese unerträgliche Situation nun ein Ende hat, und jetzt ist nichts", sagt er enttäuscht. Dabei seien die Menschen in diesem Bereich massiv betroffen.

Leider hat Johannes Szmais, Sprecher des Landesbetriebes, auf Anfrage unserer Redaktion für den Bürger keine guten Nachrichten: "Denn dieser Straßenabschnitt liegt außerhalb des Baubereiches; die Krux ist halt, dass die Maßnahme nicht bis hoch zur Radevormwalder Innenstadt ausgeschrieben war", sagt er. Irgendwo müsse der Landesbetrieb eine Grenze ziehen, wie weit eine Maßnahme reichen soll. Und so seien auf der L 414 halt die absolut notwendigsten Bereiche saniert worden.

"Das Budget ist jetzt schlichtweg verbraucht", sagt Szmais. Damit sei die Maßnahme erstmal erledigt. In der Ausschreibung fand Szmais die Formulierung "bis zur Uelfe"- und das umfasse nun mal nicht den Bereich bis auf Höhe der Hochsteinstraße.

Quelle: RP
 
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