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Radevormwald
Kulturkreis wartet auf Signal der Stadt

Radevormwald. Noch steht nicht fest, ob der Kulturkreis wie gewohnt auch in der Saison 2017/2018 (Start: ab Sommer kommenden Jahres) reguläre Theateraufführungen im Bürgerhaus präsentieren kann. Da das Haus im kommenden Jahr brandschutztechnisch aufwendig saniert werden muss, laufen im Hintergrund die Planungen der Stadt, um die umfangreiche Maßnahme vorzubereiten. Von Joachim Rüttgen

Burkhard Klein, Leiter der Bauverwaltung, bestätigte gestern auf Anfrage unserer Redaktion, dass die Stadt ein Ingenieur-Büro mit den vorbereitenden Arbeiten beauftragt habe. "In diesem Zusammenhang hat auch schon eine erste Begehung im Bürgerhaus am Schlossmacherplatz stattgefunden", sagt Klein. Im Anschluss werde dann ein Konzept für die Brandschutzmaßnahmen erarbeitet und im Fachausschuss vorgelegt. Mit Michael Teckentrup, Vorsitzender des Kulturkreises, ist vereinbart worden, dass in den ersten vier Wochen des neuen Jahres definitiv feststehen soll, wann das Bürgerhaus nicht bespielt werden kann. "Ende Januar müssen wir konkret die Theater informieren und buchen", sagt Teckentrup. Aber er habe den Eindruck, dass sich hinter den Kulissen bei der Stadt so einiges bewege. In der Ratssitzung am 13. Dezember soll Geld für die ersten Maßnahmen in den Haushalt für 2017 eingestellt werden. "Und bis Ende Mai sind wir ohnehin auf der sicheren Seite und können die Stücke wie geplant durchführen", sagt der Vorsitzende.

So startete jetzt der Vorverkauf für das nächste Stück: "Passagier 23" nach dem Krimi-Bestseller von Sebastian Fitzek, am Mittwoch, 11. Januar 2017, 19.30 Uhr. Aufgeführt wird das Stück vom Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel. Bereits reservierte Karten können in der Stadtbücherei abgeholt werden. Dort gibt es auch noch Karten im freien Vorverkauf, Reservierung auch unter Tel. 02195 932177.

Die Zuschauer erwartet ein nervenaufreibendes Stück mit dem Polizeipsychologen Martin Schwartz, der an Bord eines Kreuzfahrtschiffes das mysteriöse Verschwinden seines Sohnes und seiner Frau aufklären will. Das Schiff legt ab, an Bord 3000 Passagiere, ein traumatisiertes Mädchen, ein zutiefst verstörter Polizeipsychologe - und ein Mörder auf der Jagd.

Quelle: RP
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