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Radevormwald
Landtagswahl sorgt bei Brodesser für Rückenwind

Radevormwald. Unter den Ersten, der dem Hückeswagener Peter Biesenbach am Sonntagabend im Gummersbacher Kreishaus zum Wahlsieg gratulierte, war Dr. Carsten Brodesser, der Kreisvorsitzende der CDU Oberberg. Der Lindlarer will im Herbst seinen Parteifreund Klaus-Peter Flosbach in Berlin ablösen. Flosbach hatte vor einem Jahr erklärt, nach 15 Jahren im Deutschen Bundestag am 24. September nicht mehr antreten zu wollen. Der CDU-Kreisverband hatte daraufhin im vorigen Herbst mit sehr großer Mehrheit Brodesser als seinen neuen Kandidaten nominiert.

Nach der Landtagswahl freut sich der Lindlarer über den "spürbaren Rückenwind" für die Christdemokraten auch im Oberbergischen Kreis. "Jetzt steht es nach den Wahlen im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen 3:0 für uns, das ist doch eine hervorragende Ausgangslage", sagte Brodesser am Wahlabend im Gespräch mit unserer Redaktion. Eine lange Pause wollen er und die Partei nicht einlegen. "Der Kampf um die Stimmen bei der Bundestagswahl startet schon in der nächsten Woche", kündigte Brodesser an. Für die oberbergische SPD will Michaela Engelmeier im Bundestag bleiben. Während Flosbach 2013 den Wahlkreis erneut direkt gewann, war die Gummersbacherin über die nordrhein-westfälische Landesliste ins Berliner Parlament eingezogen.

Für die FDP tritt zur Bundestagswahl im September der Hückeswagener Jörg Kloppenburg als Kandidat an. Nach der Landtagswahl zeigt er sich überzeugt, dass die Liberalen den Wiedereinstieg ins Bundesparlament schaffen werden.

(bn)
 
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