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Radevormwald
Lange Staus auf glatten Straßen

Radevormwald. Starker Schneefall ab dem Mittag überraschte gestern zahlreiche Radevormwalder, aber auch viele auswärtige (Lkw-)Fahrer, die im Bergischen unterwegs waren. Der Betriebshof hatte seine Mitarbeiter ab dem Mittag auf den Straßen. "Ursprünglich hatte es vom Wetterdienst geheißen, es gibt Regen. Wir waren aber vorbereitet. Wir räumen die Hauptverkehrsstraßen mit fünf Wagen, darunter drei Traktoren", sagte Betriebshofleiter Norbert Petri. Zwei Mitarbeiter räumten und streuten an Treppen und auf neuralgischen Wegen.

Staus und Lkw-Unfälle meldete die Polizei von der Bundesstraße 483 im Bereich Freudenberg, von der Straße von Dahlhausen nach Lüttringhausen, von der Kreisstraße 11 im Bereich hinter Erlenbach und der B 229 zwischen Rade und Hückeswagen. In Marke musste ein Pkw aus dem Graben gezogen werden. Auch in Grüne kam es zu einem Unfall mit Folgen für den fließenden Verkehr.

Wegen der anhaltenden Schneefälle sagte Norbert Petri am Nachmittag, dass man die Hauptgefahrenstellen in der Stadt wohl noch ein zweites Mal werde räumen müsse und deshalb die Nebenstraßen wohl erst zum Abend angefahren werden könnten. Für seine Mitarbeiter hieß es deshalb gestern: Verzicht auf frühzeitigen Feierabend.

Nicht mehr nach Rade durch kamen zeitweilig auch die Linien- und Schulbusse. Letztere warteten am späten Mittag so lange am Busbahnhof Mühlenstraße, bis ein Räumer die Straße entsprechend geräumt und abgestreut hatte. Auch an der Keilbecker Straße hatten Linienbusse Probleme. Zeitweilig konnte der in den Wupperorten im Einsatz befindliche Traktorfahrer des Betriebshofes helfen.

(wos)
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