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Radevormwald
Lebensgefahr nach Motorradunfall

Radevormwald. Nach dem schweren Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag auf der B 229 auf Höhe des Lidl-Marktes mit drei Schwerverletzten mussten die Rettungskräfte nur einen Tag später erneut zu einem schweren Unfall ausrücken.

Ein 60-jähriger Motorradfahrer aus Remscheid war am Mittwoch gegen 14.55 Uhr auf der L 414 (Uelfe-Wuppertal-Straße) in Richtung Dahlhausen zwischen Neuenhammer und der Einmündung L 81 unterwegs. Am Ende einer langgezogenen Linkskurve kam er mit seiner schweren Maschine aus bislang noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und stürzte etwa sechs Meter eine Böschung zur Uelfe hinab, berichtete die Leitstelle der Polizei. Hierbei zog er sich lebensgefährliche Verletzungen zu.

Nach Angaben von Heiko Balve, Einsatzleiter vom Dienst der Feuerwehr, wurde der Mann noch vor Ort von einer Notärztin und dem Rettungsdienst versorgt, ehe der Schwerverletzte mit Hilfe eines Spineboards und einer Schleifkorbtrage entlang des Uelfebaches durch das unwegsame Gelände zur Straße getragen und mit dem Rettungswagen in eine Klinik nach Remscheid transportiert wurde. Das Motorrad hat Totalschaden und wurde sichergestellt. Nach Zeugenangaben war kein anderes Fahrzeug an dem Verkehrsunfall beteiligt.

Während der Rettung des Mannes, die etwa 45 Minuten dauerte, war die L 414 zwischen Neuenhammer und der Einmündung Dahlhausen komplett gesperrt. An dem Einsatz waren laut Balve 15 Kräfte der Einheiten Stadt, Herbeck und Mermbach im Einsatz. Nach knapp 90 Minuten war der Einsatz an der Landstraße 414 beendet.

(rue)