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Radevormwald
Leitsystem macht City transparenter

Radevormwald: Leitsystem macht City transparenter
Freude über die neuen Info-Tafeln und Wegweiser (v.l.): Dr. Siegbert Panteleit, Daniel Neisser (hinten), Dr. Martin Ottenstreuer und Julia Gottlieb. FOTO: Hertgen
Radevormwald. Info-Tafeln weisen auf Einkaufsmöglichkeiten, Parkplätze und Gastronomie hin. Von Flora Treiber

Die Umbauarbeiten rund um den Schlossmacherplatz nutzte der Citymanagement-Verein, um die ersten Bauteile des Besucherleitsystems aufzustellen. Dieses soll die Innenstadt in Zukunft für Ortsfremde transparenter gestalten und auf Einkaufsmöglichkeiten, Parkplätze, Gastronomie oder historische Sehenswürdigkeiten hinweisen.

Dr. Martin Ottenstreuer, Vorsitzender des Citymanagements, eröffnete gestern das Besucherleitsystem. Für ihn sind die Wegweiser und Informationstafeln "äußere Zeichen dafür, dass der Handels- und Wohnraum der Innenstadt einen neuen Stellenwert bekommen hat". Bisher wurden nur drei Standorte beschildert, die in den nächsten Monaten und Jahren durch vier weitere ergänzt werden.

Vom Parkplatz an der Poststraße wird man jetzt durch ein großes Schild in Fahnenform und eine Schautafel in die Innenstadt, durch die Schlossmacherarkaden hindurch, gelockt. Der übersichtlich gestaltete Lageplan klärt mit eindeutigen Symbolen über verschiedene Attraktionen auf. Zwei weitere Wegweiser stehen am Bürgerhaus, Ecke Busbahnhof, und an der Kaiserstraße, Ecke Schlossmacherplatz.

Vorteile der Rader Innenstadt, etwa die historische Bebauung, werden durch das Besucherleitsystem gestärkt. "Der Stadtwappenschlüssel weist auf den historischen Rundgang hin", sagte Daniel Neisser. Sein Kommunikations- und Designbüro realisierte das Leitsystem und wird es weiterhin begleiten und optimieren. In seine Planungen hat er stark die Meinungen und Wünsche der Radevormwalder eingebaut, die sich in mehreren Workshops an der Entwicklung beteiligten. Die Mitglieder des Citymanagement-Vereins haben 50 Prozent der für das Leitsystem aufgebrachten Investitionen geleistet. Finanzielle Unterstützung bekam der Verein dabei durch die Contec-Unternehmensgruppe und die Raiffeisenbank. "Ein Beispiel dafür, dass privates Engagement und städtische Unterstützung gemeinsam viel erreichen können", meinte Ottenstreuer. Baudezernentin Julia Gottlieb möchte das Leitsystem mit der Hilfe des Rader Geschichtsvereins und Flyern ausbauen. "Vielleicht eine Art Schnitzeljagd durch unsere Stadt", schlug sie vor. Die Hinweisschilder und Pulte werten die Stadt aber bereits jetzt auf.

Quelle: RP
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