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Radevormwald
Mans stellt sich Fragen der Senioren

Radevormwald: Mans stellt sich Fragen der Senioren
Immer ein offenes Ohr - auch für die Anliegen der älteren Menschen. Bürgermeister Johannes Mans (r.) im Seniorentreff der Martinigemeinde. FOTO: jürgen moll
Radevormwald. Über die ersten Monate seiner Amtszeit berichtete der neue Bürgermeister im Gemeindehaus der Martinigemeinde. Seine Arbeit kommt sehr positiv an. Von Flora Treiber

Zum Seniorentreff war Bürgermeister Johannes Mans ins Gemeindehaus an der Uelfestraße gekommen, um von seiner Arbeit und seinen Zielen zu berichten sowie den Mitgliedern der Martinigemeinde einen Einblick in die strukturellen Veränderungen der Verwaltung zu geben. Friedel Müller, Leiter des Seniorentreffs, hatte den jetzigen Bürgermeister bereits in dessen Wahlkampf unterstützt und ihn bei der ersten Podiumsdiskussion im Gemeindehaus schätzen gelernt. "Er war mir direkt sympathisch", sagte Müller. So ging es nicht nur ihm, sondern die meisten Stimmen aus der Gemeinde sind positiv.

Der Samstagnachmittag verlief ruhig und ohne hitzige Diskussionen. "Er ist der Richtige für diese Aufgabe. Nicht nur, weil er von außen kommt, sondern auch, weil er in seinem früheren Beruf bewiesen hat, dass er große Strukturen überblicken und leiten kann", sagte Jutta Paulig. Sie folgte den Ausführungen von Mans aufmerksam. Sie schätzt seinen nahen Umgang mit den Bürgern. "Er ist ja überall und versucht, sich für alle Zeit zu nehmen. Da hat man fast schon Angst, dass er sich übernimmt", sagte sie.

In seinem Vortrag gab Mans den Senioren einen Überblick über die wichtigsten Themen seiner ersten Monate in Rade - angefangen mit dem Kampf um die Sekundarschule bis hin zu Lösungsansätzen für die Flüchtlinge. "Ich handle nicht für meinen persönlichen Erfolg und habe keine Angst vor Niederlagen. Ich bin Bürgermeister für die Bürger und will mich für ihr Interesse und nicht für mein eigenes einsetzen", sagte er. Sein Amt sehe er als diplomatisches Bindeglied zwischen den Parteien und als Sprachrohr für die Bedürfnisse der Einwohner.

Emil Vahlefeld wollte die Fragerunde dazu nutzen, mit dem Bürgermeister über die Verkehrssituation an der Uelfestraße zu sprechen. "Die Fußgängerübergänge sind überflüssig und falsch platziert, jetzt wo keine Schüler mehr in die Blumenstraße gehen. Sie halten nicht zum langsamen Fahren an, sondern provozieren rasantes Fahren und halten den Verkehr auf", sagte er. Wie die anderen Senioren schätzt er den Einsatz von Mans und seine direkte Auseinandersetzung mit den Bürgern. Fragen zu verkehrstechnischen Ausgaben hatten auch Manfred Zeitschner und Wolfgang Schneidewind. "Ich kann nicht verstehen, dass ein Platz für viel Geld verändert werden soll, während die Kanten von Fußgängerinseln jeden Rollstuhlfahrer oder Rollatoren behindern", sagte Zeitschner.

Schneidewind regte an, die Planung der Parkplätze um den neuen Kreisverkehr am Ende der Kaiserstraße noch einmal zu überdenken. "Da sind Unfälle programmiert", sagte er. Mans sieht diese Probleme, kann jedoch keine Lösung versprechen. "Das sind Entscheidungen, die vor meiner Zeit gemacht wurden und nur noch schwer zu beeinflussen sind."

Quelle: RP
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