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Radevormwald
Martinsmarkt lebt vom Engagement vieler Vereine

Radevormwald: Martinsmarkt lebt vom Engagement vieler Vereine
Im Einsatz für die Schule und den Martinsmarkt (v.l.): die Mütter Nadine Schürmann, Katja Otto und Ina Kurbatov mit Anton, Anastasia und Denise. FOTO: treiber
Radevormwald. Der Martinsmarkt der Werbegemeinschaft "Rade lebt" ging gestern Hand in Hand mit dem ersten verkaufsoffenen Sonntag in der Vorweihnachtszeit. Die Einzelhändler öffneten ihre Geschäfte, verkauften Geschenke und verteilten die ersten Lose der Weihnachtsverlosung. "Die Lose werden ab heute ausgegeben. Der Start wird meistens gut angenommen", sagte Marcus Strunk, Vorsitzender der Werbegemeinschaft.

Beate Neu schätzt den Rader Martinsmarkt und kommt jedes Jahr wieder. "Die Stimmung ist etwas ganz Besonderes. Heute suche ich die ersten Geschenke zusammen und drücke mir für die Weihnachtsverlosung die Daumen", sagte die Kundin. Neben den Einzelhändlern beteiligten sich zwölf Vereine und soziale Einrichtungen an der Gestaltung des Marktes. Die Klasse 3c der Grundschule Stadt verkaufte Waffeln und Glühwein. Die Einnahmen wandern in die Klassenkasse. "Wir wollen nächsten Sommer eine Klassenfahrt machen, und dafür brauchen wir noch Geld", sagte Denise, die gestern nicht nur süße Waffeln, sondern auch Pizza-Waffeln backte. Ziel der Grundschulklasse ist die Insel Spiekeroog.

Damit die Klassenfahrt nicht nur ein Traum bleibt, halfen die Mütter der Grundschüler mit. "Sich für seine Kinder zu engagieren, finde ich selbstverständlich. Den Markt wollen wir natürlich auch unterstützen, weil der das Leben in Rade wirklich bereichert", sagte Katja Otto.

Neben der Grundschule waren die Sekundarschule sowie viele Kindergärten präsent. Das Feuerwehrorchester unter Leitung von Regina Nickisch verkaufte Currywurst, die Fußballer des SC 08 schenkten Glühwein aus. Mit von der Partie waren auch die Tänzer der Karnevalsgesellschaft RKG und die Ehrenamtler des Roten Kreuzes.

Strunk war zufrieden und hofft, dass der Markt auch in den kommenden Jahren auf viel Engagement stößt. "Wir brauchen die Unterstützung der Vereine, ohne geht es nicht." Überraschung gestern war ein Flashmob des Jugendorchesters der Feuerwehr.

(trei)
 
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