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Radevormwald
Mehr Eltern wollen Offenen Ganztag

Radevormwald: Mehr Eltern wollen Offenen Ganztag
Im Offenen Ganztag am Standort Wupper der Grundschule Bergerhof-Wupper gibt es bis zum Juli noch 28 Plätze. Ab Ende August sind dort auf der Brede noch 25 Kinder angemeldet. An anderen Stellen steigt der Bedarf. FOTO: Schütz (Archiv)
Radevormwald. Die Stadt muss für den Offenen Ganztag an Grundschulen nachrüsten. Für das Schuljahr 2017/18 sind Räume gesichert. Ab Herbst wird nach der möglichen räumlichen Neuverteilung nachjustiert, berichtet Schulamtsleiter Jürgen Funke. Von Wolfgang Scholl

Der Schulausschuss der Stadt beschäftigt sich heute Nachmittag unter anderem auch mit den Grundschulen. Über Fördervereine ist zusätzlich zum Unterricht bis zum Mittag der Offene Ganztag nach den Schulstunden bis 16 Uhr inzwischen fester Bestandteil des Schulalltags.

An der Katholischen Grundschule Lindenbaum (KGS) werden im kommenden Schuljahr 74 Kinder in einer der drei Gruppen einen Platz finden. In diesem Schuljahr waren dort 70 Kinder angemeldet. 2014/15 waren es noch 56 Kinder. Für die Kinder stehen drei Räume zur Verfügung: Villa auf dem Schulhof, Aula und die beiden neuen Container auf dem vorderen Schulhof. Mehr Plätze kann die Schule nicht anbieten, weil nicht mehr mehr Räume zur Verfügung stehen. Der Container ist schon als Übergangslösung gedacht. Die Möbel sollen bis zum neuen Schuljahr geliefert sein. In den letzten Wochen dieses Schuljahres wird weiter improvisiert.

In der Verbundgrundschule Bergerhof/Wupper sind 97 Kinder für das kommende Schuljahr angemeldet, in diesem Jahr waren es noch 85. "Das zeigt den steigenden Bedarf, den wir an allen Schulen haben", sagt Schulamtsleiter Jürgen Funke. Am Standort Bergerhof ist der Bedarf um 15 Plätze von 57 auf 72 gestiegen (Schuljahr vorher noch 51 Schüler), an der Wupper waren es bisher 28 Kinder, im kommenden Schuljahr liegt der Bedarf bei 25. Für Bergerhof wird sich die Stadt demnächst Gedanken machen müssen. "Mehr Räume haben wir dort derzeit nicht zur Verfügung", sagt Funke. Bei Mehrbedarf müsste man, wie an der Grundschule Lindenbaum, improvisieren.

Dazu sagt der Schulamtsleiter, dass in der Stadt beschlossen worden ist, erst einmal die Vorschläge des externen Schulbegleiters Heinz Gniostko abzuwarten. "Wenn wir wissen, in welche Richtung es gehen soll, dann werden wir bei der Raumverteilung natürlich auch den Offenen Ganztag beachten", sagt Funke. Eines sei aber schon jetzt klar, der Offene Ganztag verlange am einzelnen Grundschulstandort mehr Räume als früher, als nur bis 12 oder 13 Uhr betreut wurde.

In der Grundschule Stadt sind im laufenden Schuljahr 47 Kinder für den Ganztag angemeldet, im kommenden Jahr werden es 50 Kinder sein. "Mehr werden an der Schule nicht angenommen", sagt Jürgen Funke. Im kommenden Jahr wird es auf dem vorderen Teil des Schulhofes in der Lücke zwischen Hauptgebäude und Familienbüro/Turnhalle einen Neubau geben. Dabei wird auch ein neuer Raum für den Offenen Ganztag und die Betreuung über Mittag für das gemeinsame Mittagessen geben. "Dieser Bau wird aber wohl erst im Schuljahr 2019/20 zum Tragen kommen. Erst dann können wir dort in der Stadt dem gestiegenen Bedarf gerecht werden", sagt Jürgen Funke.

Quelle: RP
 
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