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Radevormwald
Michaela Engelmeier SPD-Kandidatin für Bundestag

Radevormwald. Die Bundestagsabgeordnete kandidiert zum vierten Mal. Sie erhielt in Wiehl 96 Prozent der Delegiertenstimmen.

Die alte Kandidatin wird auch die neue sein: Die SPD Oberberg schickt die Engelskirchenerin Michael Engelmeier bei der Bundestagswahl im September 2017 erneut ins Rennen im Kampf um das Bundestagsdirektmandat im Oberbergischen Kreis.

Auf der Wahlkreisdelegiertenkonferenz am Donnerstagabend in Wiehl, für die auch Radevormwalder SPD-Mitglieder stimmberechtigt waren, wurde die Bundestagsabgeordnete gekürt. Die 56-Jährige tritt dann unter anderem gegen den CDU-Kandidaten Dr. Carsten Brodesser, der die Kandidatur von Klaus-Peter Flosbach geerbt hat, und den Hückeswagener Liberalen Jörg Kloppenburg an.

Knapp 96 Prozent der Delegierten aus allen Ortsvereinen des Oberbergischen Kreises stimmten für Engelmeier, die seit 2013 im Bundestag sitzt. Sie erhielt 74 Ja- und zwei Nein-Stimmen, bei einer Enthaltung. "Mit Michaela Engelmeier haben wir tatsächlich ,Mehr Oberberg' in Berlin und eine Kämpferin für mehr soziale Gerechtigkeit im Bundestag", betonte der Kreisvorsitzende Thorsten Konzelmann. Er war wie viele Delegierte sehr beeindruckt von ihrer engagierten und kämpferischen Vorstellungsrede. Michaela Engelmeier war bei der letzten Wahl im direkten Vergleich Klaus-Peter Flosbach zum dritten Mal unterlegen, sie erhielt ihr Bundestagsmandat über die nordrhein-westfälische Landesliste und zog nach am Wahlabend ein. CDU-Mann Flosbach hat den Wahlkreis Oberberg insgesamt vier Mal direkt gewonnen.

Die 56-jährige Michaela Engelmeier kandidiert somit zum vierten Mal für den Bundestag. Sie wohnt in Engelskirchen und hat zwei erwachsene Kinder. Als Judoka ist sie auch im Vorstand des Deutschen Judobundes ehrenamtlich tätig. Sie ist zudem Vizepräsidentin im LandesSportBund. Michaela Engelmeier ist auch stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende und stellvertretende Vorsitzende in der SPD-Region Mittelrhein. Die Oberbergerin vertritt ihre Region auch im Bundesvorstand. Im vergangenen Jahr ist sie zum vierten Mal hintereinander in den Bundesvorstand gewählt worden. In Berlin ist sie auch sportpolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Dieses Amt hatte sie 2014 von den Kollegen erhalten.

In ihrer beruflichen Laufbahn war sie langjährige Leiterin einer Kindertagesstätte im Landkreis Gifhorn, Leiterin des offenen Ganztags an der GGS Wiehl, Leiterin des Ganztages an der Ogata Wiehl und Bezugspädagogin und Judolehrerin an einer Förderschule für soziale und emotionale Entwicklung in Gummersbach. In den Jahren 2012 und 2013 bis zu ihrem Wechsel in den Bundestag arbeitete sie als Referentin für die Kölner Landtagsabgeordnete Gabriele Hammelrath.

(büba/wos)
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