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Radevormwald
Millionen-Förderung für bessere Internetversorgung

Radevormwald. Die Stadt Radevormwald wird mit Unterstützung von Land und Bund 300 Häuser anschließen lassen können. Von Wolfgang Scholl

Die Stadt Hückeswagen wird in nächster Zeit weitere Häuser und Straßenzeilen mit einer schnellen Internetverbindung versehen können, wurde in der vergangenen Woche mitgeteilt. "Auch wir in Radevormwald erhalten aller Wahrscheinlichkeit eine Förderung in Millionenhöhe", berichtet der Beigeordnete Frank Nipken. Er wird in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Dienstag, 5. Dezember, weitere Details bekannt geben können.

Ziel der Aktion ist es, dass 300 Gebäude in der Stadt in zehn Bereichen an die öffentliche Versorgung so angeschlossen werden, dass auch sie über etwa 50 Mbit-Kapazität verfügen. Die Stadt hatte einen umfangreichen Förderantrag gestellt. Sie arbeitet für diese Anträge eng mit dem Oberbergischen Kreis und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft zusammen. Zuletzt hatte Nipken in öffentlichen Gremien erklärt, dass die Stadt insgesamt gut aufgestellt sei.

Die Förderung zielt auf Hilfen vom Bund und vom Land. Insgesamt soll die Förderung bei etwa sieben Millionen Euro liegen, jeweils zur Hälfte von Bund und Land. Das Land habe die Förderung zugesagt, mit der Genehmigung vom Bund wird gerechnet. "Das ist eine Vollförderung, die an die Telekom weitergegeben wird. Unter deren Regie erfolgen die Anschlüsse", sagt Nipken, der froh ist, dass das schnelle Internet in den zehn Außenbereichen die Wohnqualität fördert.

Gefördert wird das, was derzeit von Bund und Land in den Programmen verankert ist. Die Ausstattung mit Glasfaserkabeln zu den Häusern gehört nicht dazu. Gearbeitet wird mit einer Aufwertung der Kupferkabel (Vectoring). "Mit städtischen Haushaltsmitteln könnten wir das nicht finanzieren", sagt Nipken. Die Stadt sei deshalb froh, dass die Förderung des Breitbandausbaus mit überregionaler Unterstützung möglich ist.

Unternehmen, die auf größere Leitungskapazitäten angewiesen sind, können sich an die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt wenden. WFG-Mitarbeiter Klaus Giesen wird dann behilflich sein, berichtet der Beigeordnete. Es gebe Sonderprogramme des Landes, mit deren Hilfe die Verbesserung des Internetanschlusses für Unternehmen möglich ist.

Informationen gibt es bei Klaus Giesen unter Tel. 02195 6892212.

Quelle: RP
 
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