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Radevormwald
Mit sinkenden Arbeitslosenzahlen liegt Radevormwald voll im Trend

Radevormwald. Die Zahl der Arbeitslosen ist im März erwartungsgemäß gesunken. Wie die auch für Rade zuständige Agentur für Arbeit gestern mitteilte, waren Ende März 781 Frauen und Männer ohne Arbeitsstelle, das sind 18 weniger als noch vor einem Monat und vor einem Jahr (799). Von Joachim Rüttgen

Damit liegt die Bergstadt im Trend der anderen Regionen, in denen die Arbeitslosigkeit ebenfalls sank. Nur in einigen Kommunen blieb der positive Effekt aus - so in der Nachbarstadt Hückeswagen, wo Ende März 565 Menschen keine Stelle hatten, neun mehr als noch im Vormonat, aber vier weniger als noch vor einem Jahr.

"Die Zahl der Arbeitslosen ist im März erwartungsgemäß gesunken", sagte Thorsten Rolfsmeier, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach. "Besonders positiv ist, dass alle Personengruppen profitieren konnten: Männer, Frauen, junge Arbeitslose, die Älteren über 50 und die Langzeitarbeitslosen." Die Zahl der ausländischen Arbeitslosen habe sich ebenfalls positiv entwickelt, liege allerdings über dem Vorjahresniveau, teilte er mit. Bei 1554 Arbeitslosmeldungen und 1578 Abmeldungen sank die Zahl der Arbeitslosen im Kreis um 25 oder 0,3 Prozent auf 8254. Das sind 168 oder zwei Prozent weniger als im Vorjahr. 617 Personen mussten sich nach dem Verlust der Erwerbstätigkeit arbeitslos melden - 66 oder 9,7 Prozent weniger als im Februar, aber 39 (6,7 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig haben 545 Arbeitslose wieder eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt gefunden - 42 oder 7,2 Prozent weniger als im Vormonat und 116 (17,5 Prozent) weniger als im März 2015. Die Arbeitslosenquote liegt weiter bei 5,6 Prozent, nach 5,8 Prozent im Vorjahr.

Die Arbeitgeber meldeten dem Arbeitgeber-Service von Agentur für Arbeit und Jobcenter 608 Stellen - 73 (13,6 Prozent) mehr als im Vormonat, aber 55 (8,3 Prozent) weniger als im Vorjahr. Im Oberbergischen sind 1786 freie Arbeitsstellen (plus 154/9,4 Prozent zum Vormonat) gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 130 oder 7,9 Prozent mehr. Stellen gibt es vor allem im verarbeitenden Gewerbe, im Handel, im Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der Zeitarbeit. In Rade sind zurzeit 132 Stellen frei, drei mehr als im Vormonat, aber 52 weniger als vor einem Jahr.

Auch im Nordkreis (Rade, Hückeswagen, Wipperfürth) ist die Arbeitslosigkeit gesunken - und zwar um 28 auf 2002 Personen. Das waren aber immerhin noch 17 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 6,2 Prozent, genau wie vor einem Jahr.

Dabei meldeten sich 315 Personen neu oder erneut arbeitslos. Der Bestand an freien Stellen im Nordkreis ist im vergangenen Monat um fünf auf 345 gestiegen.

Quelle: RP
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