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Radevormwald
"Mittagstisch" soll es ab Januar im Bürgerhaus geben

Radevormwald. Es war ein ambitioniertes Ziel: Ursprünglich hatte der Ökumenische Mittagstisch, der einst im Wartburghaus an der Andreasstraße untergebracht war, geplant, ab dieser Woche sein komplettes Angebotsspektrum im neuen Domizil, im Haus der Begegnung am Schlossmacherplatz, anzubieten. Doch daraus wurde nichts. "Es fehlen einfach noch zu viele Kleinigkeiten, um einen ordnungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten", sagte Sprecher Bernd Hermann auf Anfrage unserer Redaktion. Vor allem die Küche müsse einwandfrei funktionieren - das sei für den gesamten Ablauf ungemein wichtig, um am Dienstagmittag 100 bis 120 Leute zu verpflegen.

"Jetzt hoffen wir auf den Dezember und gehen davon aus, dass wir spätestens im Januar richtig starten können", sagt Hermann. Zum Start solle alles top sein, und da der Mittagstisch eine so wichtige und schöne Sache sei, komme es jetzt auf die restlichen Wochen bis zur endgültigen Fertigstellung im neuen Domizil auch nicht mehr an.

Zurzeit seien die ehrenamtlichen Kräfte damit beschäftigt, einzuräumen und die Kleiderkammer vorzubereiten. Schon gestartet ist die Ausgabe der Lebensmittelpakete auf der ehemaligen Kegelbahn in dem Haus am Schlossmacherplatz. Zweimal die Woche wird der neue Standort von den Kunden bereits gut angenommen, erzählt Hermann. Bis zu 160 Taschen werden pro Woche ausgegeben - dienstags meist um die 60, freitags um die 100 Taschen. So könnten die Menschen einen Teil ihres ohnehin schon knappen Geldes sparen.

"Wir hatten vor unserem Umzug vom Wartburghaus an den Schlossmacherplatz eine Umfrage gemacht, was den Menschen wichtiger ist: der Mittagstisch mit einem warmen Essen oder zweimal die Woche ein Lebensmittelpaket - und da haben sich die Leute deutlich für die Pakete entschieden", berichtet Hermann.

(rue)
 
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