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Erster Einsatz In Rade
Mobiler Wassertank für die Feuerwehr

Radevormwald. RADEVORMWALD (wos) "Abrollbehältersystem" heißt ein mobiler Wassertank, der besonders in ländlichen Regionen von der Feuerwehr im Oberbergischen Kreis bei größeren Notlagen eingesetzt werden kann, heißt es in einer Pressemitteilung des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Wilfried Fischer aus Radevormwald.

Die erste Anforderung noch vor der offiziellen Übergabe kam von der Freiwilligen Feuerwehr am 5. Juli in Rade, als bei dem Großbrand in Feckinghausen Wasserreserven gesucht wurden. "Das System hat sich bewährt", berichtete Wilfried Fischer am Tag nach dem Brand. Als am Nachmittag der Zufluss zum Löschteich zu versiegen drohte, orderte die Rader Wehr den Lkw, auf dem der Behälter deponiert ist. Stationiert ist das Wechsellader-Fahrzeug mit 20 Kubikmeter Fassungsvermögen bei der Freiwilligen Feuerwehr in Marienheide. Deren Mitglieder haben das Fahrzeug in Eigenregie zusammengebaut und liefern den Tank auf Anforderung. Die anfordernde Feuerwehr muss das Löschwasser für den Einsatz des neuen Tanks selber besorgen, erklärt Fischer. Zum Konzept gehört, dass die Wehren zum Beispiel Landwirte um Hilfe bitten, die mit Traktoren und Güllefässern zum Einsatzort kommen und den Tank füllen. Besonders für den Südkreis bietet der Aggerverband Löschwasser aus einem großen Tankfahrzeug an.

In Radevormwald kann Löschwasser in geringeren Mengen auch von Fahrzeugen der einzelnen Löschgruppen geordert werden

Entstanden war die Idee, einen solchen Behälter anzuschaffen, in einem Gespräch mit Heribert Berster vom Aggerverband.

Quelle: RP
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