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Radevormwald
Modellbaubörse in Oberönkfeld stößt nur auf eine geringe Resonanz

Radevormwald: Modellbaubörse in Oberönkfeld stößt nur auf eine geringe Resonanz
Begeisterte Sammler und Spielzeugliebhaber: Jörn (l.) und Uwe Schoelling waren gestern bei der Modellbau- und Spielzeugbörse mit dabei. FOTO: flora treiber
Radevormwald. Andre Ziegler und Sven Schreiber bieten Sammlern und Modellbauern die Möglichkeit, auf die Jagd nach seltenen Modellspielzeugen zu gehen. Von Flora Treiber

Uwe und Jörn Schoelling sind seit ihrer Kindheit begeisterte Modellbau- und Spielzeugsammler. Viele Stücke aus ihrer Sammlung sind aus der eigenen Kindheit, andere haben sie auf Flohmärkten oder auf Tauschbörsen gefunden. In der Hoffnung, neue Entdeckungen zu machen und eigene Schätze zu verkaufen, kamen die Brüder gestern nach Oberönkfeld. Dort fand die erste Modellbau- und Spielzeugbörse statt, die Andre Ziegler mit Sven Schreiber und der Kulturgemeinde Önkfeld organisiert hatte. Der Radevormwalder bot Sammlern und Modellbauern die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und auf die Jagd nach seltenen Modellspielzeugen zu gehen. Er selber unterhielt sich mit allen Besuchern, knüpfte Kontakte und begeisterte sich für viel mitgebrachte Modelle.

"Wir lieben Spielzeuge aus Blech. Bei uns kommt es auf Farbe, Form und Qualität an. Viele Sammler suchen auch nach besonderen Jahrgängen oder Herstellern", sagte Uwe Schoelling. Dass nur wenige Besucher nach Oberönkfeld kamen, entschuldigte er mit dem guten Wetter und der ländlichen Lage. "Eine schöne Abwechslung war der Tag aber trotzdem, und ich freue mich darüber, dass unser Hobby mit neuen Veranstaltungen gefördert und wieder interessant gemacht wird." Auf dem Tisch der Brüder wurden viele Raritäten aus den 1950er bis 1970er Jahren präsentiert. "Spielzeuge sind sehr nostalgisch und oft aufwendig gestaltet. Da findet man viele besondere Details, für die wir uns begeistern", sagten die Brüder aus Ennepetal.

Direkt am Nachbartisch stellte Günter Westermann seine Modelleisenbahnen zur Schau. Er muss seine Schätze aus einer Notlage heraus verkaufen. Viele davon sind noch unbenutzt. "Ich habe meine gesamte Sammlung abgebaut, weil meine Frau das Zimmer zurückhaben möchte, das ich für mein Hobby genutzt habe", sagte er mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Die Begeisterung für Lokomotiven, die im Maßstab eins zu 87 nachempfunden wurden, ist auf seinen Beruf zurückzuführen. "Ich war Lokführer und habe mich schon immer für Eisenbahnen begeistert, in groß und in klein", sagte der Sammler aus Lennep.

Die Kulturgemeinde stellte für die Veranstaltung nicht nur die Räume, sondern kümmerte sich auch um die Bewirtung der Gäste. "Wir unterstützen diese Veranstaltung gerne und stellen den Rahmen. Die Idee von Andre Ziegler hat mir auf Anhieb gefallen", sagte der Vorsitzende der Kulturgemeinde Jürgen Fischer. Ob es eine zweite Auflage der Veranstaltung geben wird, steht allerdings noch nicht fest.

Quelle: RP
 
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