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Radevormwald
Moll lässt den Meister hinter sich und holt den BM-Pokal

Radevormwald: Moll lässt den Meister hinter sich und holt den BM-Pokal
Der aktuelle Deutsche Meister Uwe Röhr hat schon zweimal die Skatmeisterschaft gewonnen. Dieses Mal landete er im Mittelfeld. FOTO: Jürgen Moll
Radevormwald. Rund 60 Hobby- und Vereinsspieler aus Deutschland und Belgien kamen am Samstag in der Aula des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Radevormwald zusammen, um sich bei der 38. Offenen Skatmeisterschaft, des lokalen Vereins "Herz Dame Euroskat.com" miteinander zu messen. Auch der aktuelle Deutsche Meister Uwe Röhr nahm am vierstündigen Turnier teil.

Zweimal schon konnte Röhr in der Vergangenheit das Rader Turnier für sich entscheiden. Diesmal aber schien der Druck deutlich höher zu sein, wenngleich sich der 46-Jährige gelassen gab. Jeder der Anwesenden wollte an diesem Nachmittag mit dem wohltuenden Gefühl nach Hause kehren, den Deutschen Meister besiegt zu haben. Röhr, der sich am Ende des Turniers im unscheinbaren Mittelfeld wiederfand, sah es sportlich und musste sogar darüber schmunzeln: "Ja es stimmt. Heute hatten es alle auf mich abgesehen."

Zur Skatmeisterschaft in Radevormwald kommt der Mann aus Hagen immer gerne: "Weil ich den Gastgeber kenne und ich hier immer viele Leute wiedertreffe. Da es von Hagen nach Radevormwald nicht so weit ist, ist es praktisch schon ein Muss, dabei zu sein."

Einige andere hatten sich für mehrere Stunden ins Auto gesetzt, um an diesem Tag dabei zu sein, wie Vereinsmitglied Bernd Haack aufzählte: "Wir haben Teilnehmer aus Oberhausen, Schwerte, Lünen, Gladbeck, Essen, Lennestadt, Wesel, St. Augustin und aus Belgien."

Der Rader Skatclub, dessen erste Mannschaft erst kürzlich aus der ersten Bundesliga abgestiegen ist, freute sich über die zahlreichen Besucher, auch wenn sie selbst nicht mitspielen konnten. "Dafür haben wir keine Zeit, wenn wir alles organisieren müssen", sagte Kassierer Frank Haupt, der an diesem Nachmittag beispielsweise die Spieler mit Getränken versorgte.

Nach vier intensiven Spielstunden setzte sich der vereinslose Alexander Moll durch, der neben 200 Euro Preisgeld auch den Pokal der Bergischen Morgenpost holte. Monika Kocks wurde beste Dame und landete in der Gesamtwertung auf dem 14. Platz. In der Tandem-Wertung setzte sich das Team "Die Flitzepiepen" mit Frank Boueke und Melita Pflichtenhöfer durch.

(sebu)
 
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