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Radevormwald
Morgen wird in 23 Stimmbezirken gewählt

Radevormwald: Morgen wird in 23 Stimmbezirken gewählt
Bunt und vielfältig: So werben die Partien und die Kandidaten um die Gunst der Wähler für die Landtagswahl am Sonntag. FOTO: Wolfgang Scholl
Radevormwald. Etwa 16.640 Radevormwalder sind aufgerufen, sich an der Wahl zum neuen Landtag zu beteiligen. Mehr als 2000 haben bereits von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht. Ausgezählt werden im Rathaus drei Briefwahlbezirke. Von Wolfgang Scholl

In diesem Jahr ist bei der Landtagswahl einiges anders, da die Stadt von der Landesregierung für diese Wahl nicht mehr dem Oberbergischen Kreis (Wahlkreis 23), sondern der Nachbarstadt Remscheid (Wahlkreis 35) zugeschlagen worden ist.

Favoriten bei der Direktwahl für Düsseldorf ist neben Sven Wolf (SPD, siegte 2012 in Remscheid) CDU-Kandidat Jens Nettekoven (als Nachrücker über die Landesliste im Landtag). Zur Direktwahl stehen auch Jutta Velte (Grüne, über Landesliste im Landtag), der Hückeswagener Jörg von Polheim (FDP), Fritz Beinersdorf (Linke), Andreas Keith-Volkmer (AfD) und der Radevormwalder Einzelkandidat Felix Staratschek, dem eine ausreichende Anzahl von Bürgern mit ihrer Unterschrift die Teilnahme an der Wahl ermöglicht hat. Der Zettel für die Wahl der Parteistimme, der Zweitstimme, ist dagegen mit 73 Zentimetern sehr viel länger.

Die Wahllokale sind auch in Radevormwald morgen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. "Wählen können die Radevormwalder mit Vorlage der Wahlbenachrichtigungskarte und dem Personalausweis in ihrem jeweils auf der Karte ausgewiesenen Wahllokal", sagt Ordnungsamtsleiter und Leiter des Wahlamtes, Jochen Knorz. Es habe bei der Verteilung der Wahlbenachrichtigungskarten keine Probleme gegeben.

In der Stadt sind morgen 23 Wahllokale geöffnet. Neu ist für den Bezirk Wilhelmstal, dass das Wahllokal im Haus des Wupperverbandes unterhalb des Staudamms bei Krebsöge untergebracht ist. "Einige Wahllokale wie die Katholische Grundschule Lindenbaum oder die Grundschule Bergerhof sind nicht barrierefrei zu erreichen. Wer sich über einen anderen Wähler meldet, dem wird in allen Wahlräumen geholfen", sagt Jochen Knorz. Das habe sich eingespielt, viele Wähler wüssten Bescheid.

Für seine Mitarbeiter ist diese Wahl eine Premiere, weil das Ordnungsamt erstmals wieder (früher ADV-Abteilung) als Wahlamt fungiert. Lediglich Stellvertreter Christoph Grimlowski hat als ehemaliger ADV-Mitarbeiter vor vielen Jahren bereits ein wenig Erfahrung gesammelt. Die Zusammenarbeit mit dem federführenden Wahlamt in Remscheid hat bisher gut funktioniert, die Daten aus Rade werden per Internet zur Nachbarstadt übertragen.

Gestern Abend endete das normale Briefwahlverfahren. Schon Mitte der Woche hatten mehr als 2100 von 16.640 Radevormwaldern diese Form bereits genutzt. 2012, als 16.859 Radevormwalder wahlberechtigt waren, hatten 1870 Bürger per Brief ihre Stimme abgegeben. Jetzt sind es bei weniger Wahlberechtigten schon weitaus mehr, was auf eine größere Beteiligung hinweisen dürfte. Die Stimmen werden auf drei zusätzliche Bezirke aufgeteilt und morgen Abend im Rathaus ausgezählt.

Wer aus plötzlichen Krankheitsgründen noch bis morgen per Briefwahl wählen muss (ärztliches Attest ist vorgeschrieben), kann sich bis Sonntag, 15 Uhr, an das Wahlamt wenden (Tel. 02195 606302).

Quelle: RP
 
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