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Radevormwald
"Nacht der Museen" mit freiem Eintritt, aber ohne Shuttle-Bus

Radevormwald: "Nacht der Museen" mit freiem Eintritt, aber ohne Shuttle-Bus
Freuen sich auf viele Besucher in den Museen (v.l.): Karola Johnen, Heike Ueberall, Uschi Mahler, Li Hardt und Dieter Kasper. FOTO: wolfgang scholl
Radevormwald. Heimatmuseum, IG Bismarck, Asiatisches Museum und Wülfingmuseum beteiligen sich an der großen Aktion am Samstag, 19. August. Von Flora Treiber

Die erste "Nacht der Museen" in Rade findet am Samstag, 19. August, 19 bis 24 Uhr, statt. Daran beteiligt sind das Heimatmuseum, das Museum der IG Bismarck, das Wülfingmuseum sowie das Museum für Asiatische Kunst. Ursprünglich wollte sich auch das Drei-Städte-Depot aus Hückeswagen an der Veranstaltung beteiligen. "Aus organisatorischen Gründen hat das Drei-Städte-Depot aber eine Zusage zurückgezogen", sagt Ursula Mahler, Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins.

Sie hofft für die erste "Nacht der Museen" auf viele kulturbegeisterte Besucher. Angelockt werden die durch einen freien Eintritt in allen vier Museen und eine ganz besondere Stimmung. "Museen wirken in der Dunkelheit natürlich noch einmal ganz anders", sagt Mahler.

Im Heimatmuseum an der Hohenfuhrstraße können Besucher nicht nur die Ausstellungen entdecken, sondern auch bergische Spezialitäten genießen.

Quasi direkt nebenan, in der Schlossmacher-Galerie, wird die IG Bismarck ihre Besucher mit viel Wissen um historische Zweiräder versorgen. "Von unserem Verein werden fast alle Mitglieder anwesend sein, um den hoffentlich vielen Fragen gerecht zu werden", sagt Dieter Kasper.

Etwas weiter außerhalb, in Sieplenbusch, werden die Teilnehmer der "Nacht der Museen" im Asiatischen Museum mit einer ganz besonderen Atmosphäre begrüßt, die nur wenige Male im Jahr entsteht. "Wir werden unseren Garten festlich beleuchten und alle Lichter einschalten. Außerdem zünden wir 200 Kerzen an. Das machen wir normalerweise nur für Konzerte", sagt Li Hardt. Sie wünscht sich, dass am 19. August viele Besucher in die Rader Museen finden, die sonst von den Eintrittspreisen zurückgehalten werden. "Diese Nacht soll für jeden sein und natürlich auch das kulturelle Angebot von Radevormwald in den Vordergrund stellen."

Das Wülfingmuseum an der Wupper, das sich der Historie der Textilindustrie widmet, organisiert für die Großveranstaltung viele Kenner des Museums. Die Themenführungen, die das Museum im Laufe eines Jahres anbietet, werden für die "Nacht der Museen" alle angeboten. "Wir bieten an diesem Abend das volle Programm und führen jeden Gast durch alle Ausstellungen und geben ihm einen Einblick hinter die Kulissen", sagt Karola Johnen. Einen Bus, der die Besucher am 19. August von einem in das andere Museum bringt, wird es nicht geben. "Wir haben uns nach vielen Diskussionen dagegen entschieden. Jetzt, wo die Veranstaltung nur in Rade stattfindet, müssen die Besucher ihren Transfer selber organisieren", sagt Heike Ueberall von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG).

Die "Nacht der Museen" wird von den vier Museen, aber mit Unterstützung der Stadt und der WFG veranstaltet. Ursula Mahler hofft, dass sich die Idee zu einem jährlichen wiederkehrenden Termin entwickelt. "Nach der Premiere werden wir uns zusammensetzen. Je nach Erfolg wäre es toll, wenn die Veranstaltung zu einem festen Termin in Rade wird."

Quelle: RP
 
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