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Radevormwald
Neue Ingenieurin arbeitet auch am Straßenkataster

Radevormwald: Neue Ingenieurin arbeitet auch am Straßenkataster
In der Kohlstraße muss die Stadt die Fahrbahndecke sanieren. FOTO: wos
Radevormwald. Die Stadt hat vor einiger Zeit ein digitales Straßenkataster in Auftrag gegeben, um nach der Fertigstellung detaillierte Informationen über den Zustand der Straße zu erhalten und diesen in Zukunft zeitnah fortschreiben zu können. Die Ergebnisse sollen, eingepflegt in das Computersystem der Stadt, im September oder Oktober vorliegen.

Mit der Koordination befasst ist die neue Ingenieurin Julia Belmann. Die 31-jährige Schalksmühlerin wechselte zum 1. April nach dem Studium zur Stadt Radevormwald. Schwerpunkte der gelernten Rechtsanwaltsgehilfin, die auf dem zweiten Bildungsweg ihr Abitur erlangt hat, an der Uni Bochum waren Umwelttechnik und Ressourcenmanagement.

Das Straßenkataster, Straßenunterhaltungsaufgaben, die Kontrolle von Stützwänden und die Kontrolle der Brückenprüfungen, die von Spezialisten vorgenommen werden, gehören zu den weiteren Aufgaben.

Sie sieht nach einigen Wochen im Dienst die städtischen Straßen insgesamt in einem ganz guten Zustand. "Unsere Straßen sind besser als die Landstraßen", sagt Ulrich Dippel, Leiter des Technischen Bauamtes und Vorgesetzter von Julia Belmann. Ausnahmen sein die Kohl-, Dahlien- und Bahnstraße. Punktuell gebe es Deckenschäden, die man aber regelmäßig zu beseitigen versuche.

Das Projekt Hohenfuhrstraße ist erst einmal auf September verschoben. Die Straßendecke zwischen Kottenstraße und Kreuzung Telegrafenstraße sollte in diesem Sommer saniert werden, war im vergangenen Jahr beschlossen worden. Jetzt soll geprüft werden, ob der Streckenabschnitt in das Integrierte Innenstadtkonzept II einbezogen werden kann und soll. "Es reicht aber aus, wenn wir die Entscheidung im September erhalten. Dann ausgeschrieben, könnte im November asphaltiert werden", sagt Ulrich Dippel.

(wos)
 
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