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Radevormwald
Neue Mauer für Park um die Blutbuche

Radevormwald: Neue Mauer für Park um die Blutbuche
Die Mauer an der Hohenfuhrstraße ist zum Ende der vergangenen Woche abgerissen worden. Das Wurzelwerk der Buche ist in Ordnung. FOTO: Wolfgang Scholl
Radevormwald. In den kommenden Wochen werden die beiden Innenstadtparks in Teilen erneuert. Spezialisten haben die Blutbuche vorher gepflegt. Der Weg ums Gartenhaus soll Anfang Juli für Hochzeiten gepflastert sein. Von Wolfgang Scholl

Die letzten Teilnehmer des Mittelaltermarktes haben am Dienstag ihre Zelte abgebrochen. Jetzt haben die Tiefbauer und Landschaftsgärtner im Parc de Châteaubriant das Kommando. Nachdem in den Wochen zuvor am Gartenhaus und an der Grenze zum Wartburghaus gearbeitet worden war, liegt der Schwerpunkt der Arbeiten in den kommenden Wochen am Gartenhaus und am späteren neuen Eingang von der Hohenfuhrstraße.

"Wir haben im Juli zum 7. 7. und 17. Juli 17 zahlreiche Anmeldungen für Hochzeiten. Bis zu diesem Zeitpunkt möchten wir das Umfeld des Rokoko-Gartenhauses neu gestaltet haben", sagt Burkhard Klein vom Bauverwaltungsamt. Um das Gartenhaus wird ein neuer Weg gepflastert, zudem gibt es eine neue Bepflanzung. Für die Hochzeitspaare sollen sich später neue und schöne Fotomotive auftun. Die Arbeiten am neuen "Entrée" an der Hohenfuhrstraße werden so geplant, dass die Fußgänger den Bereich immer nutzen können", sagt der Umweltbeauftragte der Stadt, Matthäus Kozinski. Wenn die Arbeiten im Park abgeschlossen sind und der Gehweg erneuert wird, können die Passanten den neuen Weg nutzen.

Weil diese Arbeiten Ende Juni abgeschlossen sein sollen, hatten die bauausführenden Unternehmen auch schon vor dem Stadtfest begonnen. Die gesamte Verschönerungsmaßnahme im Parc de Châteaubriant, die die letzte Maßnahme beim ersten Teil des Umbaus der Innenstadt ist, soll möglichst Ende Juli, spätestens aber zum Ende der Sommerferien im August abgeschlossen sein. Die Erneuerung der Beleuchtung mit neuen Fundamenten für die Lampen wird der letzte größere Arbeitsschritt sein.

Vor den Arbeiten an der Mauer des Parks an der Burgstraße haben sich Spezialisten der alten Blutbuche angenommen, sagt der Umweltbeauftragte im Rathaus. Das Augenmerk lag auf der Revitalisierung des alten Baumes. Der Wurzelbereich ist belüftet worden, prophylaktisch gab es eine Mykoriza-Behandlung (Pilze). Dazu gab es Injektionen in den Boden - auch zur Langzeitdüngung. "Wir wollen der Blutbuche langfristig ein gesundes Wachstum sichern , sagt Kozinski.

Das Wurzelwerk werde sich wohl nicht mehr ausdehnen, das gilt auch für die Krone, die maximal einen Meter pro Jahr ausschlägt. "Der Baum steht seit vielen Jahren unter unserer Beobachtung. Natürlich wird es wie bisher für den alten Baum eine jährliche Pflege geben, bei der auch Äste zurückgeschnitten werden, wenn es notwendig ist", sagt Matthäus Kozinski.

Quelle: RP
 
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