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Radevormwald
Neue Schulleiterin an der GGS Stadt

Radevormwald: Neue Schulleiterin an der GGS Stadt
Jutta Felderhoff wechselte von Bergisch Gladbach nach Radevormwald zur GGS Stadt. Von ihrem zukünftigen Wohnort in Egen sind es nur wenige Minuten bis zum neuen Arbeitsplatz. FOTO: Jürgen Moll
Radevormwald. Jutta Felderhoff ist die neue Schulleiterin an der Grundschule Stadt am Hohenfuhrplatz. Die 54-Jährige, die zuletzt in Bergisch Gladbach tätig war, möchte an der Grundschule mit 262 Schülern und 20 Lehrkräften auf Teamarbeit setzen. Von Wolfgang Scholl

Nach Wipperfürth-Kreuzberg und Moitzfeld in Bergisch Gladbach ist die GGS Stadt für Jutta Felderhoff die dritte Station als Schulleiterin. "Ich wollte in der Nähe meines neuen Wohnortes Egen arbeiten und habe mich deshalb auf die Stelle beworben", sagt die 54-Jährige. Bisher habe sie 45 Minuten fahren müssen, in Zukunft sind es 15. "Ich habe auch einen Allrad-Wagen für den Winter", sagt die Wipperfürtherin lachend mit Blick auf den möglichen bergischen Winter.

Vor den Sommerferien hat sie sich über ihre neue Schule informiert, in den nächsten 100 Tagen will sie vor allem genau zuhören, beobachten und möglichst viele Schüler, Eltern und ihre Kollegen genauer kennenlernen und natürlich auch unterrichten. Ihr erster Eindruck: Ein sehr schönes Schulgebäude mit großem Außenbereich am Hohenfuhrplatz, ein Kollegium, das sehr angenehm wirkt, sehr konstruktiv mitarbeitet und sehr wertschätzend ist und eine Stadt, die sehr gut für ihre Schulen sorgt.

Mit ihren neuen Kollegen hat sie gestern Vormittag bei einer größeren Konferenz erstmals intensiv gesprochen. "Die Koordination liegt derzeit noch bei Konrektor Stefan Berghaus, mit dem ich mich aber sehr gut absprechen möchte", sagt sie und ergänzt, "wir werden das Schiff schon gemeinsam schaukeln." Der Vorteil liege auf der Hand: Stefan Berghaus sei sportlich orientiert, "ich mehr musisch", sagt die Lehrerin mit den Lieblingsfächern Mathematik und Kunst, die aber auch verstärkt Musik und Förderunterricht für sich als sehr wichtige Unterrichtsfächer ansieht. Bei zwei Leuten an der Spitze mit zwei verschiedenen Stärken lasse sich mehr erreichen.

An ihrer neuen Schule trifft Jutta Felderhoff auch auf zwei Kolleginnen aus früheren Zeiten. Mit Eva Fahlenbock hat sie an der Wipperfürther St. Antonius-Schule zusammengearbeitet, mit Sandra Burgmer in Kreuzberg. "Ich kenne die bergischen Städte aus beruflichen Gründen", sagt sie. In Lennep ist sie ausgebildet worden, in Hückeswagen war sie an der Kölner Straße tätig, in Wipperfürth ist sie, nachdem die Kinder größer waren, wieder eingestiegen.

Vorbereitet ist die neue GGS-Schulleiterin auch auf die Aufnahme möglicher Flüchtlingskinder. "Ich habe dafür ein Konzept", sagt sie, blickt aber ein wenig sorgenvoll auf die Lehrerversorgung. "Wir haben für jeder Klasse einen Klassenlehrer, aber wir haben keinen Lehrer zusätzlich und keine Reserve zum Beispiel für Krankheitsfälle."

Beschäftigen wird sich die neue Schulleiterin auch mit dem Offenen Ganztag an ihrer Schule. Auch da möchte sie schauen, welche Angebote es gibt und ob man den Bereich noch weiter ausbauen kann. "Ich habe in Bergisch Gladbach damit sehr gute Erfahrungen gemacht, wenn die Kinder im Nachmittagsbereich auch gefördert werden und auch die Hausaufgaben gut geregelt sind", sagt Jutta Felderhoff.

Quelle: RP
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