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Radevormwald
Neue Straße nach Heinz Rosendahl

Radevormwald. Stadt ehrt im Neubaugebiet Jahnplatz den Vater von Heide Rosendahl.

Auf Vorschlag der Bergischen Morgenpost hat der Bauausschuss am Dienstagabend einstimmig beschlossen, die Stichstraße im Neubaugebiet Jahnplatz nach Heinz Rosendahl zu benennen.

Ursprünglich hatte die Verwaltung wie in der Nordstadt I allgemein bekannte Sportler wie Helmut Schön oder Sepp Herberger für den Straßennamen in dem kleinen Neubaugebiet, das 2017 entstehen soll, vorgeschlagen. Der 2006 verstorbene Leichtathlet Heinz Rosendahl ist der Vater von Heide Rosendahl und war zwischen 1948 und 1953 drei Mal Deutscher Meister im Diskuswurf. Er startete damals für den Verein Schwarz-Weiß Radevormwald (ab 1954 nach einem Zusammenschluss mehrerer Vereine TSV Schwarz-Weiß Radevormwald). Viele Jahre leitete Rosendahl auch die neben dem früheren Sportplatz liegende Sportschule des LandesSportBundes (heute Sport- und Seminar-Center).

Beschlossen worden ist im Bauausschuss auch, dass die Erschließungsarbeiten für das neue Baugebiet demnächst ausgeschrieben werden können. Beim Kanalbau wird berücksichtigt, dass später auf dem Gelände der heutigen Tennisplätze des TSV Schwarz-Weiß noch etwa sechs Baugrundstücke angeschlossen werden können. An der Stichstraße werden zehn oder elf und am Wendehammer im Baugebiet vier Parkplätze eingerichtet. Die restlichen Plätze für Häuser und Wohnungen werden nach der Landesbauordnung für die einzelnen Grundstücke bestimmt.

(wos)
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