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Radevormwald
Neuer Kreisverkehr wird seniorengerecht geplant

Radevormwald. Der Seniorenbeirat der Stadt hatte vor einiger Zeit gefordert, dass in der Innenstadt beim Umbau noch mehr die Belange von Senioren und Behinderten berücksichtigt werden.

Von einem Erfolg berichtet der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Wolf-Rainer Winterhagen. Bei den Fußgängerüberwegen am neuen Kreisverkehrsplatz Hohenfuhr-/Kaiser- und Ülfestraße werden im kommenden Jahr erstmals auch die Vorstellungen von Sehbehinderten und Blinden berücksichtigt.

Das berichtete Ulrich Dippel, Fachbereichsleiter Tiefbau im Rathaus, in der Sitzung des Beirates am Donnerstag. Die jeweiligen Überwege werden in Gehrichtung in zwei Bereiche aufgeteilt. Einer ist eben für die Rollstuhlfahrer und die Senioren, die mit Rollatoren unterwegs sind. Auf der anderen Seite werden mehrere taktile Elemente wie Rillen eingebaut, da so Sehbehinderte mit einem Stock den Überweg gefahrloser nutzen können. Auch die Wege zu den Überwegen sollen vorbereitet werden.

Eine weitere Neuigkeit ist, dass der Überweg bei Hasenburg um drei bis vier Meter in Richtung Osten verlegt wird, so dass die Fußgänger einen besseren Blick auf die ankommenden Fahrzeuge haben. "Ich glaube, dass dies den Senioren beim Übergang helfen wird", sagte Winterhagen. Die Schwierigkeiten an dieser Stelle hatte der Seniorenbeirat bereits vor einigen Jahren bemängelt. Wegen der anstehenden Arbeiten war der Übergang aber an der alten Stelle verblieben.

(wos)
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