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Radevormwald
Neues Außengelände für "Wuppermäuse"

Radevormwald: Neues Außengelände für "Wuppermäuse"
Kinder der Kita "Wuppermäuse" und Gäste spielten gestern Mittag zum Herbstfest auf den neuen Geräten. Dank des Einsatzes von Recycle-Material sollen die Geräte etwa 15 Jahre halten. FOTO: Jürgen Moll
Radevormwald. Neben einem Kletter- und Spielgerät gibt es auch einen neuen Sandkasten und neuen Fallschutz in der Evangelischen Kita "Wuppermäuse" in Dahlhausen. Kita-Leiterin Manuela Biekowski bedankte sich bei den Helfern und Sponsoren. Von Flora Treiber

Gestern haben die "Wuppermäuse" ihre neuen Spielgeräte offiziell vorgestellt. Die Kindertageseinrichtung auf dem Raderberg in Dahlhausen hat die beiden neuen Gerüste zwar schon am Anfang des Sommers aufgestellt, aber das gestrige Herbstfest wurde genutzt, um sich bei den vielen Spendern zu bedanken.

Manuela Biekowski, Kindergartenleiterin, ist von dem neu gestalteten Außenbereich begeistert. "Die alten Gerüste, die uns bei dem Umzug 2009 begleitet haben, waren einfach morsch und nicht mehr sicher. In den letzten Jahren haben wir dann damit angefangen, auf neue Spiegelräte hinzuarbeiten und deswegen nur das Nötigste angeschafft", sagte Biekowski. Das Geld, das der Förderverein des Kindergartens einnehmen konnte, war allerdings nicht ausreichend, um die Gesamtkosten von 25.000 Euro zu tragen. "Wir sind auf viel Unterstützung gestoßen und wollen uns heute bei den Spendern bedanken."

Nach dem Erntedankgottesdienst trudelten die Gäste Sonntagmittag nach und nach im Kindergarten ein, um den neuen Spielbereich zu entdecken. Für die 43 Kinder, die an der Wupper betreut werden, war das letzte Jahr aufregend. Nachdem fleißige Väter die alten Klettergerüste abgerissen und entsorgt hatten, wurden die neuen Geräte aufgebaut, ein neuer Sandkasten installiert und ein neuer Fallschutz eingerichtet. Der gesamte Spielbereich besteht jetzt aus einem weichen Sandbett, das nicht nur für die Sicherheit der Kinder sorgt. "Die Kinder können jetzt überall buddeln und spielen. Das ist toll", sagte die Leiterin.

In einem abgetrennten Sandkasten haben die Erzieherinnen einen "Matschbereich" geschaffen. Dort gibt es einen Wasseranschluss, viele Schaufeln und Eimer. Weil die Zufahrt sehr eng und steil ist, war die Installation der großen Kletterkombination aus Leiter, Turm, Rutsche und Kletterwand spektakulär. Die Kinder verfolgten alles gespannt von den Fenstern aus. "Ein großer Bagger hat das Gerüst auf das Grundstück gefahren." Danach mussten 30 Kubikmeter Sand verteilt werden. Dabei halfen die Wuppermäuse. Mit kleinen Schubkarren, Eimern und einer Menge Ausdauer war der Fallschutz schnell an der richtigen Stelle.

Lina ist bis zu den Sommerferien in den Kindergarten gegangen und findet das Klettergerüst super - bis auf eine Kleinigkeit. "Hier kann man toll rutschen und klettern. Ich vermisse die Wippe", sagte die Fünfjährige. Die nächste Anschaffung für den Außenbereich könnte eine Wasserlandschaft zum Planschen und Spielen sein, aber das ist bisher nur Zukunftsmusik. "Mit der Zeit müssen wir auch die Inneneinrichtung erneuern", sagte Biekowski.

Neben der Vorstellung der Spielgeräte gab es weitere Aktionen wie Basteln, Mandalas, Kinderschminken, und das Schnurrad war auch im Einsatz. Für die Verpflegung war mit Reibekuchen und Waffelkreationen gesorgt. An einem kleinen Marktstand verkauften die Wuppermäuse selbst gepflückte Äpfel und gespendetes Gemüse wie Kartoffeln und riesige Zucchini. Im Erdgeschoss standen Handarbeiten zum Verkauf. Manuela Biekowski freut sich auf die Zeit mit den neuen Spielgeräten, die dank recyceltem Material 15 Jahre halten sollen.

Quelle: RP
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