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Radevormwald
Neues Pastoralbüro jetzt lichtdurchflutet

Radevormwald: Neues Pastoralbüro jetzt lichtdurchflutet
Angenehmes Arbeiten im lichtdurchfluteten neuen Pastoralbüro: Annette Fuchs, Pfarrer Marc D. Klein und Christiane Hortmann (v.l.) freuen sich über das neue Ambiente. Der Raum wurde ansprechend gestaltet. FOTO: michael schütz
Radevormwald. In den Sommerferien haben die Handwerker ganze Arbeit geleistet. Das Pastoralbüro von St. Marien und Josef ist kaum wiederzuerkennen. Neuer Boden, neue Schränke, ein neuer Schreibtisch - so gibt es auch für Besucher mehr Platz. Von Joachim Rüttgen

Wer das neue Pastoralbüro der Katholischen Kirchengemeinde St. Marien und Josef neben dem Caritashaus an der Hohenfuhrstraße betritt, erkennt den Raum kaum wieder: Hell, freundlich, modern. Verschwunden ist das dunkle Holz, der blaue Teppich, die schweren Schränke. Jetzt wirkt alles viel zeitgemäßer. Im Zentrum: ein großer Konferenz-Schreibtisch mit viel Platz - auch für eine Beratung oder ein Infogespräch. Eigentlich ist hier alles neu, "bis auf die Jalousie. Die ist geblieben, sie ist aber auch erst 14 Jahre alt", sagt Pfarrer Marc D. Klein und schmunzelt.

Die Einrichtung des alten Büros mag locker mehr als 40 Jahre alt gewesen sein. "Aber bis auf den Schreibtisch haben wir die alten Möbel erhalten und für die Alt-Registratur im Keller verwendet", sagt Pfarramtssekretärin Christiane Hortmann, die hauptsächlich den Bürodienst für die Gemeinde verrichtet. Klein blickt zufrieden auf die hellen Schränke. "Wir wollten nicht warten, bis die alten Möbel Antiquitäten sind", sagt er.

Christiane Hortmann, die erst seit 14 Monaten das Pastoralbüro federführend leitet, gab den Anstoß für den Komplettumbau. "Meine Vorgängerin benutzte noch die Schreibmaschine, mein Rechner landete dann auf deren Tisch, was auch von der Ergonomie überhaupt nicht passte. Außerdem war der Schreibtisch so breit, dass es für Besucher schwierig war, sich hier zu bewegen", berichtet sie. Jetzt gibt es reichlich Platz - auch für eine kleine Palme, eine Infoecke mit aktuellen Broschüren und neuen Prospekten. Links neben dem Eingang steht ein Regal mit den aktuellen Pfarrnachrichten, Gemeindebrief und anderen Infoheften.

Statt Teppichboden gehen Besucher über einen robusten Parkettboden, der jahrelang unter dem Teppich verborgen lag und nun komplett aufgearbeitet wurde. Das alte Waschbecken links neben dem Fenster ist verschwunden. "Da war noch ein Boiler drunter", erinnert sich Klein.

Christiane Hortmann trauert dem alten Büro nicht nach. "Es war nicht schlecht, aber jetzt ist es doch viel gemütlicher", sagt sie. Die gelernte Bankkauffrau, die einst in der Kundenberatung der Sparkasse tätig war, organisierte die Maßnahme, die in den Sommerferien durchgeführt wurde. In dieser Zeit zog Christiane Hortmann in das kleine Wartezimmer links neben dem Eingang ein. Los ging es mit den Sanitärarbeiten, dann folgten die Fliesenleger, der Anstreicher, der Parkettleger und der Möbellieferant. "Ich wollte eine Verbindung von Alt und Neu und kein weißes steriles Büro", sagt Hortmann. Die neue Beleuchtung strahlt deshalb auch warm und einladend.

Jetzt fehlen nur noch Kleinigkeiten: Im Foyer die Schmutzmatten, seit gestern liegen Muster zur Ansicht vor. Außerdem wünscht sich die Pfarramtssekretärin noch ergonomischere Utensilien, wie eine neue PC-Maus und eine neue Tastatur. Seit Montag hat sie eifrig eingeräumt und kann ihr Büro seit gestern fast uneingeschränkt nutzen. "Ich greife aber schon mal in die falsche Ecke, weil wirklich alles woanders ist", sagt sie. Ein bisschen Deko machen den Raum einladend, aber nicht zu überladen.

"Ich bin sehr, sehr froh. Wir haben uns das schon länger gewünscht, die Initiative hat dann aber Frau Hortmann ergriffen", sagt Klein. Nachdem der Kirchenvorstand grünes Licht für die etwa 4000 Euro teure Maßnahme gegeben hatte, begannen die Planungen: Angebote einholen und vergleichen, Ideen sammeln.

Das Engagement hat sich gelohnt: "Viele Leute, die vielleicht länger nichts mehr mit der Kirche zu tun hatten, sollen in ein freundliches Büro kommen", sagt Christiane Hortmann. Das hat die Gemeinde St. Marien und Josef geschafft.

Quelle: RP
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