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Radevormwald
"Nicht alles, was gewünscht wird, ist auch machbar"

Angesprochen worden ist in der Sitzung des Schulausschusses der geplante Umbau des Grundschulgebäudes Stadt (Untergeschoss) zu einer dreigruppigen Kita. Bürgermeister Johannes Mans berichtete noch einmal von einem einhelligen Votum der Fraktionen. Sönke Eichner als Schulamtsleiter ergänzte, dass neben dem Umbau des Untergeschosses zu einer dreigruppigen evangelischen Kita auf dem Zwischendeck zwischen Schule und Familienbüro in zwei Jahren ein Jugendcafé entstehen soll, dessen Räume ebenfalls von der Betreuung der Grundschulkinder genutzt werden. Auf Hinweis von Dejan Vujinovic (CDU) erklärte Mans, dass man nach dem Umzug der Schule zurück ins alte Gebäude mit Eltern und Pädagogen sprechen wolle. Ein Workshop auch mit Eltern soll vielleicht schon am 2. Juli, aber noch vor den Ferien angeboten werden. Auf Anfrage von Sebastian Schlüter (CDU) zu ausreichendem Raum für die Übermittagbetreuung erklärte Eichner, dass das Land früher von 2,5 Quadratmetern pro Schüler ausgegangen sei, diese Vorgaben aber außer Kraft gesetzt und keine neuen gemacht habe. "Wohl, weil das Land weiß, dass die Kommunen das schwächste Glied sind", sagte Eichner. Rade rechne mit fünf Quadratmetern, bei 80 Plätzen auf 400 Quadratmetern Betreuungsfläche. Mans mahnte, realistisch zu sein. Vieles sei wünschenswert, aber nicht machbar. Es gebe die Vorgabe des Gemeindeprüfberichts, dass die Stadt Flächen abbauen müsse. Die Kita unter der Grundschule bringe in der Folgekostenbetrachtung ein deutliches Plus.
(wos)
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