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Radevormwald
Nick Bisterfeld fährt bei Auftakt der Speedboot-WM aufs Treppchen

Radevormwald. Nur der Schwede Pierre Lundin verhinderte einen noch erfolgreicheren Start des Hückeswagener Speedboot-Fahrers Nick Bisterfeld (27) in die Weltmeisterschaft der Formel 2. 21 Fahrer aus zehn Nationen waren am Wochenende beim ersten Rennen im italienischen Brindisi an den Start gegangen, und der einzige Deutsche im Starterfeld belegte am Ende Platz zwei.

Nach einem guten freien Training am Samstagmorgen standen für das Team Bisterfeld-Racing die Qualifyings auf dem Programm. Da die Strecke nur für 20 Boote zugelassen war, wurde der erste Qualifikationslauf (Q 1) in zwei Gruppen mit einmal elf und einmal zehn Booten aufgeteilt. Bisterfeld kam als Vierter seiner Gruppe ins Q2 mit den 15 schnellsten Fahrer. Dort lief es für den bergischen Rennfahrer nach nur drei Runden sehr gut: Als Zweiter rutschte er ins Q3 der zehn Schnellsten. Dort wurde er Achter, und von diesem Platz aus ging er am Sonntagabend ins Hauptrennen des Fünf-Bojen-Kurses über insgesamt 40 Runde.

Dort "verschlief" er den Start und fand sich schnell auf Rang elf wieder. "Durch die Streckenführung in dem Hafenbecken und die von den Spundwänden zurückrollenden Wellen wurde es Runde um Runde welliger, was den Fahrern immer mehr zusetzte", berichtete Vater Michael Bisterfeld gestern nach der Rückkehr aus Italien. Doch genau diese Verhältnisse mag sein Sohn. So kämpfte sich der 27-Jährige durchs Feld und überquerte am Ende die Ziellinie als Zweiter.

Das kleine Familienteam war mit der gezeigten Leistung von Nick Bisterfeld mehr als zufrieden und freute sich über diesen zweiten Platz wie über einen Sieg. Jetzt stehen noch weitere vier Rennen an.

(büba)
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