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Radevormwald
"Night on Bike" soll demnächst noch weiter wachsen

Radevormwald. Nach der "Night on Bike" ist für den Oberönkfelder Sven Schreiber (Hammerevents) inzwischen vor der "Night on Bike". Für das kommende Jahr plant Schreiber seine Veranstaltung im August. Als Termin ist das Wochenende vom 18. bis zum 20. August im Gespräch. Noch muss das Datum aber mit der Stadt abgesprochen werden.

Mit dem Verlauf des diesjährigen Events ist er "100 Prozent zufrieden". Zwar gab es erstmals Regen in der Nacht von Samstag auf Sonntag, "es hat sich aber als gut herausgestellt, dass wir nicht abgebrochen haben, weil wir immerhin ja auch einen Outdoor-Sport betreiben", sagt Schreiber. Das war schon einmal anders. Einmal musste die Veranstaltung wegen eines Gewitters am Sonntagmorgen abgebrochen werden.

Was sich gezeigt habe, sei die Umsicht der Mountainbiker. Bei den Hobby-Fahrern habe es vorher eine Rundenzeit von etwa 40 Minuten gegeben, während und kurz nach dem Regen aber von etwa einer Stunde. "Der Regen hat keine gesteigerte Gefahr gebracht", sagt Schreiber, auch wenn einige 24-Stunden-Fahrer am frühen Morgen aufgaben. Schreiber glaubt, dass die Schauer dem Rennen sogar eine Art Kultcharakter gebracht haben.

Die neue Strecke sei sehr gut angenommen worden, besonders der Weg von der Straße zum Kommunalfriedhof auf die Wiese unterhalb von Curt-von-Knobelsdorff-Fachklinik und Theodor-Heuss-Gymnasium. Durch die neue Verkehrsführung hat das Rennen weniger Einschränkungen für den Straßenverkehr gebracht. In den früheren vier Rennen, die an der Grundschule Stadt gestartet wurden, mussten die Mountainbiker bei jeder Runde den Marktplatz überqueren. Der Bereich Start und Ziel mit Messe und Fahrerlager an der Hermannstraße bei den beiden Sporthallen erwies sich laut Schreiber als ebenfalls gute Neuerung.

Trotzdem gilt es, im kommenden Jahr nachzubessern. So soll die Albertstraße nur für die Bewohner und Gäste befahren werden können. Auch auf der Friedrichstraße wird es Verbesserungen geben. Besonders, wenn Schreiber im kommenden Jahr noch mehr Fahrer zulassen möchte (möglich sind wohl bis zu 1400 statt knapp 1000), werden Ausweichparkplätze eingerichtet werden müssen.

Nicht gedacht hätte er, dass so viele Gäste das Fahrerlager besuchten. "Wir werden deshalb nachjustieren und tun dies auch", sagt Schreiber, der am vergangenen Wochenende auch bei der großen Veranstaltung "Rad am Ring" in der Organisation für mehrere Tausend Radfahrer beteiligt war.

(wos)
 
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