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Radevormwald
Noch viele Restarbeiten zu erledigen

Radevormwald: Noch viele Restarbeiten zu erledigen
Stühle und Tische sind geliefert. Klaus Giesen kündigte an, dass bis Mittwoch noch alles gereinigt wird, damit die erste Veranstaltung stattfinden kann. FOTO: Jürgen Moll
Radevormwald. Morgen findet im "Haus der Begegnung" am Schlossmacherplatz die erste Veranstaltung statt. Der Seniorenbeirat lädt in das Erdgeschoss zu einer Diskussionsveranstaltung ein. Noch sind aber viele Arbeiten im Haus zu tätigen. Von Wolfgang Scholl

Morgen Nachmittag um 17 Uhr öffnet sich erstmals die Glastüre zum Erdgeschoss des "Haus der Begegnung" für Besucher. Bis dahin sind aber noch Arbeiten zu erledigen. So muss in den Toiletten noch die Belüftung montiert werden, außerdem ist noch eine Grundreinigung nötig. Zuletzt war eine Toilette barrierefrei hergerichtet worden. "Das schaffen wir bis morgen", sagt Klaus Giesen, der für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) tätig ist und sich auch um den Umbau des Hauses gekümmert hat. Bürgermeister Johannes Mans hat das Haus gestern ebenfalls besucht, um sich einen Überblick zu verschaffen. Er zeigt sich mit einigen Sachen nicht einverstanden und hat für morgen noch einmal eine Sitzung im Haus einberufen. "Wir müssen das Haus bis Ende Oktober fertig haben", sagt er, "sonst laufen uns auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter weg." Dazu will er morgen Nachmittag auch das Gespräch mit Eigentümer Armin Hinz suchen. "So können wir das Haus nicht abnehmen", sagt Mans.

Im April hatte Giesen zusammen mit dem Beigeordneten Frank Nipken einen Termin im Juni zum Bezugstermin erklärt. "Leider ist es aktuell sehr schwierig, Handwerker zu bekommen, die Auftragsbücher sind alle gefüllt", sagt Giesen, nachdem sich der Bezug mehrfach verzögert hatte.

Im Erdgeschoss fehlen jetzt noch eine Theke, Teile der Küche und die Regaleinrichtung für den Vorratsraum. Anschlussarbeiten sollen noch in dieser Woche erfolgen. Auch die Belüftung ist noch nicht gesichert. Auf die Länge der bestellten Theke angesprochen, erklärt Giesen, dass es ausreichend Platz gibt. Bei Problemen müsste ein kleinerer Servierwagen angeschafft werden. "Die Schneidearbeiten für den Mittagstisch werden im Vorraum stattfinden müssen. So groß wie im Wartburghaus ist die Küche nicht", sagt Giesen. Er glaubt, dass sich das einspielt.

In den beiden Räumen des Erdgeschosses sollen bis zu 130 Personen Platz finden. Nicht "zu verschieben" sind zwei Pfosten, die im Erdgeschoss die Statik des Hauses sicherstellen. Auch das müsse sich einspielen beim Besatz der Bestuhlung. Morgen haben die Räume ihre erste Bewährungsprobe.

Im Untergeschoss (UG) sind die Räume bis auf einen Bodenbelag und das Bekleben der Fenster vorbereitet. Mit Zugang durch die Löv zwischen Bürgerhaus und "Haus der Begegnung" sind barrierearm zwei Büroräume zu erreichen. Dort gibt es demnächst Beratungsangebote. "Barrierefrei dürfen wir nicht sagen", erklärt Klaus Giesen, weil es zum Eingang hin ein Gefälle gibt. "Das ist an vielen Stellen des Bergischen Landes so", sagt er. Der Bereich zwischen dem Carport des Nachbarn und dem von der Stadt angemieteten Haus soll im Frühjahr bepflanzt werden.

Genutzt wird im UG der Kühlraum des Mittagstischs. Daneben können in zwei weiteren Räumen die Kleiderkammer des Mittagstischs und das Reparaturcafé einziehen - wenn ein Boden verlegt ist. Ein weiterer Raum steht "aktiv55plus" als Lager zur Verfügung. Auch im Obergeschoss sind viele der vereinbarten Arbeiten inzwischen erledigt. Das Dach ist erneuert, so dass kein Wasser mehr eindringen sollte. Der früher große Raum ist mehrfach ausgeteilt - aber ohne Bodenbelag, Drei Büros hat "aktiv55plus" angemietet, ein Raum wird auf dem neuen Flur von der ÖkuIni als Aufenthalts- und kleinerer Lagerraum genutzt. Neben einem Regalschrank fehlen dort die Klebefolien auf den Fenstern, damit die Anonymität der Mitarbeiter und Besucher gewährleistet wird. Neue Heizkörper sind montiert.

Seit vier Monaten improvisieren die Mitarbeiter von "aktiv55plus" um Koordinatorin Kyra Springer.

Quelle: RP
 
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