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Radevormwald
ÖkuIni plant den Neuanfang in der City

Radevormwald: ÖkuIni plant den Neuanfang in der City
Anne Loth ist Geschäftsführerin der ÖkuIni und steht in engem Kontakt mit Wolf-Rainer Winterhagen vom Seniorenbeirat. FOTO: hertgen/privat (archiv)
Radevormwald. Mit der Eröffnung des "Haus der Begegnung" am Schlossmacherplatz im September wird die Ökumenische Initiative (ÖkuIni) vom Bürgerhaus dorthin umziehen. Im Erdgeschoss ist ein Begegnungszentrum für Jung und Alt geplant. Von Wolfgang Scholl

Die Handwerker sind weiter im "Haus der Begegnung" am Schlossmacherplatz im Einsatz. Im September soll das Haus seiner Bestimmung übergeben werden. Die Ökumenische Initiative (ÖkuIni) ist derzeit dabei, über Geschäftsführerin Anne Loth ein völlig neues Konzept für die Räume im Erdgeschoss zu erarbeiten, Auch, weil im Bürgertreff im Bürgerhaus nicht mehr so viel los war und die Räume in Teilen den Charme eines Vereinsheims der 1970er Jahre hatten. Der Dienstag wird dem Ökumenischen Mittagstisch zur Verfügung stehen, wenn dort das Mittagessen zubereitet wird, das es bis Ende April im Wartburghaus gab.

In engem Kontakt und Austausch steht Anne Loth mit Wolf-Rainer Winterhagen, dem Vorsitzenden des Seniorenbeirates. "Wir arbeiten eng zusammen, da wir gemeinsame Interessen haben", sagt Loth. Mitglieder des Seniorenbeirates um Winterhagen haben sich bereit erklärt, in der ersten Zeit in dem neuen Begegnungszentrum mitzuarbeiten. "Wir wollen nach der Inbetriebnahme der neuen Räume helfen, dass sich die Angebote dort schnell etablieren und später auch behaupten", sagt der Seniorenbeirats-Vorsitzende.

Er und sein Team helfen auch, den Kontakt zu anderen Vereinen und Kooperationspartnern herzustellen, weil das Haus auch die Vernetzung von Politik und Ehrenamt in der Stadt fördern soll. Ziel ist es, ein niederschwelliges, generationenübergreifendes Angebot zu schaffen, das den Radevormwaldern als Anlaufpunkt dient. Anne Loth hat deshalb auch Kontakt mit Dejan Vujinovic, dem Vorsitzenden der Jungen Union, aufgenommen. Diese Gruppe hatte auch den Bücherschrank am Marktplatz initiiert. Es gibt die Zusage, helfen zu wollen. Vujinovic ist als CDU-Stadtratsmitglied auch stellvertretender Vorsitzender des Demografieausschusses. "Im Idealfall kommen in den Nachmittagsstunden auch Schüler und Jugendliche zu uns", sagt Anna Loth.

Gespräche mit Frank Nipken als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft haben ergeben, dass das Angebot der ÖkuIni auch als Servicestelle der Stadt für Touristen dienen kann und soll. Bisher gibt es in der Stadt keine Stelle, an die sich auswärtige Gäste wenden können. Möglich ist es, dass Stadtpläne und andere Broschüren über die Stadt dort platziert werden und abgeholt werden können.

Gleichzeitig sollen Gäste in Zukunft im Erdgeschoss des neuen Hauses auch einen Kaffee (fair gehandelt) oder einen Smoothie trinken und einen Joghurt oder ein Stück selbst gebackenen Kuchen essen können, sagt Anne Loth. Einen Zwang, etwas zu verzehren, soll es aber nicht geben. Alleinstellungsmerkmal könnte der Kaffeeverkauf in Mehrwegbechern sein. "Wir führen derzeit in viele Richtungen Gespräche", sagt Loth. In einem Raum könnten zeitweilig auch Gruppenaktionen stattfinden.

Wichtig ist es ihr und Wolf-Rainer Winterhagen zu betonen, dass das Haus keine Konkurrenz zu dem nebenan liegenden Eiscafé und dem Obstgeschäft sein soll. "Wir stehen mit beiden im Gespräch", sagt die Geschäftsführerin der ÖkuIni, die ihren Sitz in Wipperfürth hat, aber schon seit vielen Jahren in Radevormwald eine Dependance hat.

Sie hofft, dass sich der Kontakt zu anderen Vereinen und Gruppierungen schnell aufbauen lässt und sich die Verbindungen schnell einspielen. "Wir glauben, dass das neue Haus eine große Chance für uns ist", sagen beide.

Quelle: RP
 
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