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Radevormwald
Offener Ganztag ist von GGS Stadt in das Wartburghaus umgezogen

Radevormwald. Mit dem Umzug der Grundschule Stadt (GGS) in das Gebäude der Geschwister-Scholl-Schule musste auch der Offene Ganztag (OGS) neu organisiert werden. Jeden Tag werden bis zu 50 Kinder von einem sechsköpfigen Team betreut. Weil der Unterricht der Grundschüler früher endet als der Unterricht der Hauptschüler, konnte die OGS nicht im Gebäude an der Hermannstraße eingerichtet werden. Das hätte den Unterricht der Hauptschüler gestört, denn nach der Schule wollen sich die Grundschüler austoben. Von Flora Treiber

"Wir mussten schnell eine Lösung für die Betreuung finden und haben zum Glück eine Lösung gefunden", sagt Koordinatorin Monja Sahan. Solange die GGS aus Sicherheitsgründen gesperrt ist, wird die OGS in den Jugendräumen des Wartburghauses stattfinden. Zu diesen Standort wandern die Schüler mit ihren Betreuern, wenn die Hausaufgaben erledigt sind. Die Schüler der ersten und zweiten Jahrgangsstufe treten den Fußweg eine Stunde früher als der Rest an. "Die Kleinen brauchen nicht so lange für ihre Hausaufgaben", sagt Sahan. Die Hausaufgabenbetreuung findet noch in Klassenräumen der Hauptschule statt. Der Weg macht den Mädchen und Jungen mittlerweile nichts mehr aus. "Wir haben den Kindern den Grund für diesen Wechsel erklärt und nach der ersten Woche hat sich alles eingespielt", sagt die Betreuerin. Wenn die Schüler im Wartburghaus ankommen, werden Jacken, Schuhe und Tornister erstmal im Discoraum abgelegt. Danach wechseln die Kinder in ihre Hausschuhe und machen es sich bequem.

Ab diesem Punkt fängt der entspannte Teil des Tages an. Während die erste Hälfte dem Mittagessen gewidmet ist, können sich die anderen Kinder mit Spielzeug die Zeit vertreiben. "Danach wechseln wir. Leider passen nicht alle Kinder zusammen an den Esstisch", sagt die Koordinatorin. Gegen 13.30 Uhr folgen die Dritt- und Viertklässler, die ebenfalls im Wartburghaus speisen und spielen. Die letzten Stunden des Nachmittags, die OGS endet um 16 Uhr, verbringen die Kinder in AGs. Dienstags steht Schwimmen im "life-ness" auf dem Programm und donnerstags vergnügen sich die Grundschüler in der Indoorhalle. An den anderen drei Tagen können sie zwischen verschiedenen Angeboten wählen. Es wird gebastelt, getanzt und gelesen.

Durch die Nähe zum Gebäude der GGS Stadt, kann die OGS weiter den Schulhof und die Turnhalle an der Carl-Diem-Straße nutzen. "Damit ist uns ein Stück Heimat geblieben", sagt Sahan. Der Umzug ins Wartburghaus ist aus ihrer Perspektive reibungslos verlaufen. "Es war unbürokratisch und schnell. Dafür bin ich dankbar", ergänzt sie.

Aus den alten Räumen hat sie mit ihrem Team die wichtigsten Materialien und Spielsachen mitgenommen. "Wir können auch die Spielgeräte des Wartburghauses nutzen."

Quelle: RP
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