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Radevormwald
Ohne qualifiziertes Personal gibt es keine Stadtplanung

Mit Blick in die Zukunft rät Gottlieb der Stadt, sich für die Wupperorte um Fördermittel zu bemühen. Möglich wäre dies mit den Programmen "Soziale Stadt" und/oder "Stadtumbau West". Wichtig sei es, am Wuppermarkt für Ankermieter Aldi eine Perspektive zu schaffen. Insgesamt müsse in der Stadt nicht nur an Neubausiedlungen gedacht werden, sondern besonders auch an die weitere Entwicklung von Bestandsbauten. "Das geht aber nur, wenn man eine Gesamtstrategie erarbeitet und dafür auch Personal zur Verfügung stellt", sagt Gottlieb. Allen müsse klar sein, dass dies nicht mal so eben nebenher geschieht.

"Ohne Förderung geht heute nichts mehr. Bei der Wohnungsförderung gilt es wie bei der Gewerbeentwicklung im Regionalplan mit dem Oberbergischen Kreis zusammen zu arbeiten", sagt die Stadtplanerin und ergänzt, "ich glaube, die Stadt braucht ein Integriertes Handlungskonzept ",Wohnen', sonst verliert sie an Attraktivität." Es fehle barrierefreier, bezahlbarer Wohnraum. Sie wiederholt: Ohne Personal könne man Strategien nicht verfolgen. Neben der Projektvorbereitung gehe es um Projektbegleitung und -abrechnung. Da habe die Stadt zuletzt immer weiter eingespart. Ohne dieses laufe die Stadt Gefahr, an verschiedenen Stellen zurückzufallen.

(wos)
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