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Radevormwald
"On its own" heizt dem Publikum am Uelfebad mal so richtig ein

Radevormwald: "On its own" heizt dem Publikum am Uelfebad mal so richtig ein
Die Mischung aus Songs der 1980er und 1990er Jahren gefiel den Besuchern sehr gut. Schnell kam da Partystimmung am Uelfebad auf. FOTO: michael schütz
Radevormwald. Schon zum sechsten Mal gab es am Freitagabend ein Open-Air-Konzert im Uelfetal. Und wieder war die Veranstaltung ein großer Erfolg. Von Sigrid Hedderich

Zum sechsten Mal wurde das schöne Uelfetal zur Plattform für ein rockiges Open-Air-Konzert. Fetziger Rock sowie Pop-Ohrwürmer, gekühlte Getränke, ein Imbiss und eine ausgefeilte Musiktechnik waren die gelungenen Beilagen für dieses Event, hinter dem erneut Heinz Schmitz vom Restaurant "Uelfebad" und sein Organisationsteam stand. Hauptgaranten für den Erfolg war aber die Coverband "On its own", die den zahlreichen Besuchern am Freitagabend so richtig einheizten.

Der Auftakt mit "Simply the best" (Tina Turner), gesungen von Frontfrau Maike Huppertz, war ein gelungener Eisbrecher. Die Besucher sangen gleich laut mit und tanzten. Da konnten auch die dunklen Wolken am Himmel der Stimmung keinen Abbruch tun. Es blieb trocken, und die Party im Freien nahm ihren Lauf. Dazu legte sich die junge Coverband richtig ins Zeug. Seit sechs Jahren existiert die Band, deren Urheber Gitarrist Stefan Oberstebrink ist. Er scharte 2009 weitere Musikfreunde um sich. "Wir haben alle irgendwo in Bands gespielt. Die heutige Formation ist ein Zufallsprodukt", sagte Oberstebrink. Nur wenig später stieß Manuela Leven dazu. "Man kannte sich aus der Musikschulzeit", sagte der Bandgründer. Manuela Leven, bestens bekannt als erstklassige Akkordeonmusikerin, ist die "Frau an den Tasten". Am Freitag spielte sie das Keyboard so richtig aus den Vollen. "Wir spielen alles live. Da ist nichts Automatisches eingestellt, was unsere Musik unterstützen könnte", sagte die Keyboarderin. Sohn Kevin Leven tobte sich am E-Bass aus, und Jonas Scheler hatte hinter dem Schlagzeug Platz genommen. Gitarre und Gesang kombinierte Roland Bruch miteinander. Seine rauchige Stimme verlieh besonders den Songs von Jo Cocker (wie "Unchain my heart") die gewisse Note.

Bei manchen Songs fungierten Manuela und Kevin Leven sogar als Backgroundsänger. Dem Publikum gefiel die Mischung aus Songs der 1980er und 1990er Jahren sehr gut. Schnell kam Partystimmung auf. "Wir spielen gerne querbeet. Unsere Mischung soll für gute Laune sorgen und zum Mitsingen auffordern", sagte Maike Huppertz. "Die Kulisse und die Atmosphäre gefallen uns gut. Wir singen draußen auf Beton oder Asphalt vor Häuserzeilen. Hier an einem See ist das schon etwas Besonderes."

"Hot stuff", "Rather be" sowie auch deutsche Songs wie "Leuchtturm" von Nena oder "Westerland" von den "Ärzten" gehörten zum musikalischen Repertoire. Auch "An Tagen wie diesen" (Tote Hosen) fehlte nicht. Da war dann auch schnell der Uelfebad-Chor gegründet, denn das Publikum sang fleißig mit. 45 Songs hatte die Coverband im Angebot. Mit dem Song "Jump" von Van Halen verabschiedeten sich die Musiker und Sänger nach einem gelungenen Konzert.

Quelle: RP
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