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Radevormwald
Persönliche Gesundheit im "life-ness" getestet

Radevormwald. Der Auftakt zum ersten Gesundheitstag im "life-ness" verlief schleppend. Nur wenige Besucher bummelten zu Beginn durch Foyer und Fitnessbereich, der Nachmittag war besser frequentiert. Wer wollte, konnte seine individuelle Gesundheit testen lassen. Für eine gesunde Ernährung warben Mitarbeiter der Bergischen Apotheke und boten eine Körperfettanalyse an. Die wurde am Bizeps gemessen und kann auch schlanken Menschen überraschende Resultate bringen. "Auch magersüchtige Menschen können zu viel Körperfett haben, weil keine Muskelmasse mehr vorhanden ist", sagte Bad-Manager Ronald Eden, der sich ebenfalls testen lassen wollte. Blutzucker, Cholesterin und Blutdruck wurden auf Wunsch ermittelt.

Belastbarkeit ermittelt

Ein Fitness-Check in Ruheposition bot das "life-ness" an. Durch Messung von Herzfrequenz, und der Eingabe von Alter, Gesundheit und Gewicht ermittelte Sportwissenschaftlerin Katja Hofmann die potentielle sportliche Belastbarkeit. Das ist ein Service, der auch vor der Aufnahme in den Fitnessclub ansteht. "Der Klassiker ist der nicht erkannte Bluthochdruck", sagte Eden. Unbehandelter Bluthochdruck gehöre zu den höchsten Risiken beim Sport. Passend dazu informierte Mediziner Dr. Andreas Weide über Herzkreislauf-Erkrankungen. Für die Orthopädie stand Jens Brücher Rede und Antwort, Axel Laumer hatte Informationen zur Diabetes im Programm.

Mit vielen neuen Fitnessangeboten geht das "life-ness" nach den Osterferien an den Start. Dazu gehören Schwimmlernkurse im Modulformat vom Seepferdchen bis zum Erwachsenenschwimmen. "Wir haben aktuell fünf Erwachsene in einem Schwimmkursus, die Fortschritte sind sensationell", sagte Eden. Hier sei auch willkommen, wer bislang "nur" Brustschwimmen kann. Zudem gibt es spezielle Kraulkurse. Für andere Fitnessangebote in Kooperation wirbt das TCM. In Zusammenarbeit mit dem "life-ness" wird es einen Kursus in Tai Chi/ Qi Gong geben. Hier werden die Bewegungsabläufe genau einstudiert. Qi Gong ist eine Meditationsform.

Zufrieden mit dem Angebot war der stellvertretende Bürgermeister Horst Enneper. "Ich kann die Kritik am life-ness nicht verstehen. Wer meckert, der war noch nicht hier."

Die Zahlen sind nach Angaben von Eden gut. "Wir hatten an mehreren Wochenenden 150 Kinder gleichzeitig hier und mussten auch schon einen Einlasstopp verhängen, bis einige die Anlage wieder verlassen hatten", sagte er.

Quelle: RP
 
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