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Radevormwald/Oberberg
Polizei präsent am Zug und mit Alkoholkontrollen

Radevormwald/Oberberg. Zum Karnevalszug erwartet die Stadt heute wieder ein größeres Aufgebot der oberbergischen Polizei, die manchmal auch von Kräften eines Bereitschaftszuges unterstützt wird. Zum Mittag werden die ersten Kräfte in der Stadt erwartet.

Polizeisprecherin Monika Treutler berichtete gestern, dass die Tage des Straßenkarnevals im Oberbergischen aus polizeilicher Sicht weitgehend friedlich begannen. Die Sicherheit der Bürger hatte an Altweiber Priorität. So wird es auch an den kommenden Karnevalstagen sein, zum Beispiel bei den Zügen in Radevormwald (heute, ab 14.11 Uhr), in Wipperfürth (morgen, ab 12.11 Uhr) und in Hückeswagen (Montag, ab 14.11 Uhr).

Personell waren die Polizisten an Altweiber stärker präsent als in den Vorjahren. Sie wurden unterstützt von Kräften der Wuppertaler Bereitschaftspolizei, einer Alarmzuggruppe sowie Studierenden der Ausbildungsjahrgänge 2013 und 2014. Die Schwerpunkte der polizeilichen Einsätze lagen in Reichshof und in der Nachbarstadt Wipperfürth. Elf Personen erhielten aus verschiedenen Gründen einen Platzverweis, 14 kamen vorübergehend in Gewahrsam. Auch ein Rader verbrachte die Nacht in der Ausnüchterungszelle. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen sechs Körperverletzungsdelikten. Bei einer Auseinandersetzung im Festzelt Wipperfürth wurde eine 18-Jährige aus Kierspe schwer verletzt. Einmal gab es Widerstand gegen Polizeibeamte. Darüber hinaus nahm die Polizei drei Anzeigen wegen Verstoß gegen das Waffengesetz, drei Diebstahlsanzeigen und drei Anzeigen wegen sonstiger Delikte auf. Die Polizei führt verstärkt Alkoholkontrollen durch. Zweimal mussten Alkoholsünder zur Blutprobe.

(wos)
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