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Radevormwald
Prävention statt Streetworker

Radevormwald. Die Nachbarstadt Hückeswagen teilt sich seit Herbst 2009 mit Marienheide den Streetworker Chris Weinert, und Wipperfürth hat jetzt grünes Licht für die Einstellung eines Mitarbeiters gegeben. In der Bergstadt dagegen wird es keinen geben. Das erklärte gestern auf Anfrage Bürgermeister Dr. Josef Korsten.

Im Hauptausschuss hatte er darüber berichtet, dass Wipperfürth angefragt habe, ob sich Rade mit einer halben Stelle beteiligen wolle. "Wir haben uns dafür entschieden, unseren Weg der präventiven Arbeit konsequent fortzusetzen", sagte Korsten. Diese setzt an zwei Stellen an: Zwischen der Polizei und dem Fachbereich für Soziales und Ordnung gibt es die Ordnungspartnerschaft, die durch die Straßensatzung für die Bergstadt unterstützt wird. "Unsere Ansprachen und Kontrollen haben so weit gewirkt, dass wir derzeit keine Probleme haben", sagte Korsten.

Der Bereich der Jugendförderung um Jochen Kersting übernehme den zweiten Teil der präventiven Aufgabe mit Information der Jugendlichen. "Zudem setzen wir auf den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD), für den wir einen Mitarbeiter suchen, weil dieser die Familien im Blick hat und damit präventiv tätig wird", sagte Korsten. Mit den Stellen in der Jugendförderung und im ASD sieht der Bürgermeister die Stadt ausreichend ausgestattet.

Quelle: RP
 
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