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Radevormwald
"Rade lebt" denkt jetzt bereits an 2017

Radevormwald: "Rade lebt" denkt jetzt bereits an 2017
Die Jugendfußballer des Sportclubs 08 brachten zum Festumzug am Sonntagnachmittag ihre eigenen Tore mit. FOTO: scholl
Radevormwald. Marcus Strunk, Vorsitzender der Werbegemeinschaft "Rade lebt", gehört zum Organisationsteam für das große Stadtfest zum 700-jährigen Bestehen der Stadt. Sein Fazit zum Wochenende fällt sehr positiv aus. Jetzt wird nachgearbeitet. Von Wolfgang Scholl

Das Wetter des Wochenendes hallte auch gestern noch nach. "Das war wirklich super. Es hat alle unsere Bemühungen belohnt", sagte Marcus Strunk gestern am frühen Mittag, nachdem er bei den letzten Aufräumarbeiten geholfen hatte. Im Vorfeld des großen Stadtfestes war das Wetter bei allen Organisatoren und Vereinsvertretern das große Thema - Motto: "Hoffentlich hält es".

Strunks persönliches Fazit geht dahin, dass das Fest eine sehr runde Sache war - verbunden mit viel ehrenamtlicher Arbeit. Von Mittwochnachmittag bis gestern Mittag lag das Hauptaugenmerk für ihn auf dem Fest. "Aber es hat sich gelohnt", sagte er. In den kommenden Wochen soll es ein Nachtreffen mit Jörn Ferner von der Verwaltung und Heike Ueberall von der Wirtschaftsförderung (WFG) geben. "Anschließend wollen wir auch noch einmal den Kontakt zu Bürgermeister Johannes Mans suchen", sagte Strunk. Er wird in den nächsten Tagen noch einmal alle Informationen und Rückmeldungen prüfen.

Als erstes Fazit lobt er die gute Zusammenarbeit zwischen "Rade lebt", der Stadt und der WFG. "Wir hatten immer den kurzen Dienstweg, das war nicht immer so", sagte Strunk, der hofft, dass diese Wege auch in Zukunft so kurz bleiben. Auch von der Contec vom Schlossmacherplatz, die sich erstmals an der Eröffnung im November 2015 beteiligte, habe es bereits eine sehr positive Rückmeldung gegeben.

Einige Erkenntnisse hat Strunk aus den vergangenen Tagen schon gewonnen. "Der Festplatz an der Wiesenstraße ist zu weit weg von der Innenstadt für ein solches Fest. Zwar sei der Historische Jahrmarkt ganz gut besucht gewesen, der bessere Platz wäre aber wohl der auf der Hohenfuhrstraße zwischen Post- und Kaiserstraße gewesen. Eine Ursache sei auch gewesen, dass zahlreiche Oldtimer- und Traktorfahrer, die zugesagt hatten, am Samstag oder Sonntag nicht gekommen ist. "Dadurch war das Loch vielleicht ein wenig zu groß", vermutet Strunk, der Weg bleibe trotzdem. Viele Besuchern sei der Weg zu weit. Ebenfalls spärlicher besucht war die westliche Kaiserstraße zwischen Lindenstraße und Grabenstraße. "Wir haben diese Rückmeldung bereits früh erhalten", sagte Strunk, der an diesem Wochenende gelernt hat, wie man zum Beispiel einen Toilettenwagen vorbereitet und in Betrieb nimmt. Viele seien zum Mittelalterlichen Markt abgebogen. Nicht verstehen kann der Optikermeister, dass sich nicht alle Händlerkollegen am verkaufsoffenen Sonntag zum Stadtjubiläum beteiligt haben.

Zwar ist das Fest 2016, das in seiner Art einmalig war und sein wird, erst zwei Tage her, trotzdem geht der Blick des Vorsitzenden der Werbegemeinschaft schon jetzt in das kommende Jahr. "Wir werden schon bald sehen müssen, dass wir ein Programm für 2017 zusammenstellen. Dabei hat Marcus Strunk die Hoffnung, dass viele wieder mitmachen, aber auch die Sorge, dass viele nicht mitmachen, weil nach dem Jubiläumsjahr erst einmal Ruhe gesucht wird. "Wir wollen und müssen deshalb schon jetzt damit beginnen, Vereine oder andere Gruppen für eine Teilnahme im kommenden Jahr zu gewinnen, auch wenn das Fest dann kleiner ausfallen wird", sagte Strunk. Das liege auch daran, dass die Hilfe der Sponsoren mit Blick auf die 700-Jahr-Feier in diesem Jahr besonders großzügig war. "Das hat uns natürlich sehr gut geholfen, zeigt aber auch, was einmalig möglich ist", sagt Strunk. Musik an drei Abenden hintereinander auf der großen Bühne, das werde eine absolute Ausnahme bleiben. "Auch Replik am Sonntagabend hatte richtig Spaß auf der Bühne und hat sogar länger gespielt", sagte er.

Quelle: RP
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