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Radevormwald
Rader pflegen französische Freundschaft

Radevormwald: Rader pflegen französische Freundschaft
Bevor es mit dem Bus ins Sauerland ging, noch schnell ein Gruppenfoto für die BM. FOTO: jürgen moll
Radevormwald. 19 Franzosen kamen Donnerstagabend in Rade an, um ihre Freunde zu besuchen. Der privat organisierte Erwachsenenaustausch zu Pfingsten hat seit Jahren Tradition. Nachdem die Rader 2016 in die Partnerstadt nach Châteaubriant gereist waren, empfingen sie dieses Jahr ihre Gastfamilien mit einem großen Programm. Zur Begrüßung kam auch Bürgermeister Johannes Mans.

Nach einer erholsamen Nacht und einem großen Frühstück machten sich die Teilnehmer am Freitag auf den Weg in die Kaffeerösterei Mocambo, um dort das Unternehmen und seinen Kaffee kennenzulernen. "Das war ein sehr spannender Programmpunkt, der unseren Gästen gut gefallen hat", sagte Helga Hensberg. Obwohl ihre langjährige Freundin Thérèse Bournigault dieses Jahr nicht nach Rade kommen konnte, engagierte sich Hensberg für den Austausch.

Monique Peslerbe, die von Gertrud Hintz aufgenommen wurde, zeigte sich am Wochenende begeistert von dem Austausch. "Die Stimmung ist so toll. Gestern Abend haben wir viel getanzt und gesungen", sagte die Französin. Sie war positiv überrascht von der Fahrt durch das Bergische Land, bis nach Engelskirchen und der Einkehr in der Gaststätte "Wigger" in Egen. Samstagmorgen begrüßten sich die Freunde dann wieder mit vielen Umarmungen und Küsschen im Industriegebiet, wo Busfahrer Alexandre Coudray bereits auf sie wartete. Wolfgang und Dora Finger waren seine Gastfamilie. Das Ehepaar gehört schon lange zum festen Kern des Erwachsenenaustauschs und ist froh, dass es dieses Jahr Nachwuchs auf beiden Seiten gab. "Es haben sich endlich neue Gastfamilien gefunden. Ans Aufhören denken wir noch lange nicht", sagte Wolfgang Finger. Er freut sich schon jetzt auf die Fahrt nach Châteaubriant im kommenden Jahr.

Nach der Begrüßung machten sich die Teilnehmer des Austausches auf den Weg nach Meinerzhagen, um dort die Skisprungschanze zu besichtigen. Die Weiterfahrt nach Krombach führte die Freunde in die berühmte Brauerei. Für Sonntag war eine Besichtigung von Schloss Burg sowie ein gemütliches Beisammensein im Restaurant Uelfetal geplant. Gestern Morgen reisten die Franzosen zurück in ihre Heimat. Der Erwachsenenaustausch wird komplett aus privaten Mitteln finanziert und läuft dank vieler Ehrenamtler gut.

Die Teilnehmer wollen für das nächste Jahr noch mehr Nachwuchs finden und auch die Jugend mobilisieren. "Wir arbeiten gerade an einer Zusammenarbeit mit Dejan Vujinovic, um mehr Jugendliche ins Boot zu holen. Momentan sind wir aber sehr zufrieden und stolz auf unsere lange Teilnehmerliste", sagte Wolfgang Finger.

(trei)
 
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