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Radevormwald
Radevormwald im 20. Jahrhundert

Radevormwald. Für die "Stadt auf der Höhe" steht dieses Jahr unter einem besonderen Stern: 700 Jahre Radevormwald. Eine Gelegenheit, in die Vergangenheit zu blicken. Von Jessica Balleer

Tief in den Foto-Archiven der Bergischen Morgenpost haben wir gesucht - und uns dabei auf eine wahre Zeitreise begeben. Anlässlich des 700-jährigen Bestehens der Stadt Radevormwald haben wir Fotos gesucht, die das 1316 gegründete Rade zeigen, wie es vermutlich die wenigsten kennenlernen durften. Allein die Älteren werden sich erinnern, wie die Heimat einst aussah. Wie sie sich in den vergangenen 100 Jahren verändert und entwickelt hat, soll auf dieser Themenseite deutlich werden.

Unbestritten war es der 27. Mai 1971, der den traurigen Tiefpunkt des 20. Jahrhunderts markiert. Auf der Eisenbahnstrecke nach Wuppertal kollidieren zwei Züge im Ortsteil Dahlerau und 46 Menschen verlieren ihr Leben. Doch wo Schatten, da ist auch Licht. Wir haben Bilder ausgesucht, die den Rader Alltag abbilden. Mitten aus dem Leben und einfach schön anzusehen. Die meisten Fotos sind ungestellte Momentaufnahmen, Schnappschüsse aus dem Stadtgeschehen. Das Bild unten links zeigt Kinder, die den erfrischenden Sprung ins Uelfebad wagen, in dem damals gebadet wurde. Gleich darüber sind Mitarbeiter der Bismarck-Werke zu sehen. Das Foto ist 1910 entstanden. Sie geben einen Einblick in die Gaststätten, die Geselligkeit im Bahnhofsrestaurant Krebsöge oder die Gastwirtschaft von Karl Siebel, der Anno 1905 bereits "Grüße von der Leye" in die Welt entsandte. Das größte Foto haben wir "Frau Rüsings" Kindergartengruppe im evangelischen Kindergarten gewidmet. Von denen lebt vielleicht noch heute das ein oder andere in der Stadt - als Rentner, oder selbst als Vater und Großvater - der sich an den Schulbus, an das Treiben auf dem Markt oder die Außenansicht der damaligen, alten Post (rechts) erinnert.

All das jedenfalls haben wir gefunden und wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Auf dieser Sonderseite laden wir Sie ein, in das vergangene Jahrhundert zu reisen. Viel Spaß beim Stöbern, beim Staunen oder Schwelgen in Erinnerungen.

Quelle: RP
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