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Radevormwald
Radevormwalder haben ein Herz für blinde Menschen

Radevormwald. Menschen mit Sehbehinderungen in Entwicklungsländern zu helfen, das liegt den Radevormwaldern am Herzen. Wie die Christoffel-Blindenmission (CBM) mitteilt, haben im vergangenen Jahr 117 Bürger aus Radevormwald 8422 Euro gespendet.

Mit diesem Geld können 280 Menschen in Asien, Afrika oder Lateinamerika am Grauen Star operiert werden und so ihr Augenlicht zurückbekommen. "Der Spendenbetrag wurde auf Grundlage des gesamten Postleitzahlengebietes der Stadt ermittelt. Das können Einzelspenden, Daueraufträge und Vermächtnisse sein", teilt die CBM mit.

Weltweit leben 39 Millionen blinde Menschen. Darunter leidet rund die Hälfte am Grauen Star, einer Trübung der Augenlinse. Mit einer kleinen Operation könnten sie wieder sehen. Durchschnittlich kostet ein solcher Eingriff in den Projekten der CBM 30 Euro, bei Kindern wegen der Vollnarkose 125 Euro. Doch das sind Beträge, die sich viele der Betroffenen in Entwicklungsländern nicht leisten können. Gerade einmal eine Viertelstunde pro Auge dauert es, die trüben Augenlinsen gegen künstliche zu tauschen.

Ohne die finanzielle Unterstützung auch aus Radevormwald könnte die Entwicklungshilfeorganisation vielen Patienten auf der ganzen Welt nicht helfen. Die Christoffel-Blindenmission (CBM) zählt zu den größten und ältesten Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland. Sie fördert seit mehr als 100 Jahren Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern. Die Aufgabe der CBM ist es, das Leben von Menschen mit Behinderungen zu verbessern, Behinderungen zu vermeiden und gesellschaftliche Barrieren abzubauen. Die CBM unterstützt zurzeit 672 Projekte in 65 Ländern. www.cbm.de

(rue)
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