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Radevormwald
Radfahren im Wald und ab und zu das Bike schultern

Radevormwald. Sven Schreiber von Hammerevents hat immer neue Ideen rund um den Radsport und veranstaltet nicht mehr nur das große Event "Night on Bike". Das Radcross-Rennen am Kollenberg war am Samstag der erste Testlauf für eine neue Sportveranstaltung, die Fahrer aus ganz Deutschland und darüber hinaus ins Bergische Land ziehen soll.

Wie alle Rennen, die von Schreiber organisiert werden, war auch das Radcross-Rennen anspruchsvoll und mit professionellem Anstrich. "Das ist heute ein Testlauf, wenn alles läuft wie geplant, will ich das Format wiederholen. Vielleicht mit noch mehr Kategorien", sagte Schreiber. Den Sportplatz Kollenberg für Radsport zu nutzen ist neu, funktionierte aber gut. Die Zuschauer konnten den Start und das letzte Stück der Strecke von der Tribüne des Stadions aus beobachten und ihre Favoriten anfeuern. Nachdem die Fahrer die Laufbahn verlassen hatten, machten sie sich über einen anspruchsvollen Parcours auf den Weg in den steinigen und besonders rutschigen Kollenberg. "Eine Runde ist zwei Kilometer lang und verlangt den Startern alles ab", sagte Schreiber. In Schlangenlinien und über Hürden ging es über die Wiese des Sportplatzes runter in den Wald, in dem eine Treppenanlage überwunden werden musste. "Die Fahrer müssen von ihren Rädern absteigen und die Bikes tragen. Das ist typisch für Radcross." Durch den matschigen Wald wurden die Starter zurück in das Stadion geleitet, wo auch die Zeitmessung eingerichtet war. Mit der Strecke und dem Ablauf der Veranstaltung zeigten sich Veranstalter und Teilnehmer zufrieden. "Durch den Regen war es sehr glatt und matschig, das provoziert Stürze. Obwohl jeder mitfahren kann, sollte man schon etwas Erfahrung in dem Sport haben", sagte Schreiber mit Blick auf die nächste Veranstaltung.

(trei)
 
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