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Radevormwald
Räume für Sekundarschule fast fertig

Radevormwald: Räume für Sekundarschule fast fertig
Schulamtsleiter Sönke Eichner (l.) und Sekundarschulleiter Marcel Schnürer trafen sich gestern in den neuen Klassenräumen. Klassenraum und Differenzierungsraum sind durch ein Fenster miteinander verbunden. FOTO: Schütz
Radevormwald. Schulamtsleiter Sönke Eichner und der kommissarische Schulleiter Marcel Schnürer bereiten derzeit den Beginn des Unterrichts am 24. August vor. 105 Schüler werden im ersten Schuljahr auf vier Klassen mit neun Lehrern aufgeteilt. Von Wolfgang Scholl

Auf den ersten Blick weist im Gebäude Hermannstraße 21 noch nichts auf die neue Sekundarschule hin. Wer aber genauer hinschaut, der findet hinter einer Glasscheibe die Baupläne für die Räume der neuen Schule im ersten Obergeschoss. Die Klassen der Hauptschule (Stufen acht bis zehn) sind wie die Räume der Musikschule in einem anderen Gebäudetrakt.

Dort, wo bis Anfang Juli noch die Grundschule Stadt untergebracht war, werden von Handwerkern im Auftrag der Stadt vier Klassenräume und andere Unterrichtsvorbereitungsräume hergerichtet. Das Sekretariat mit Empfang und Raum für den Schulleiter im Erdgeschoss, rechts vom Haupteingang, ist fast fertig. "Die Möbel für die neue Schule sollen heute Mittag angeliefert werden", sagte Schulamtsleiter Sönke Eichner gestern Morgen.

Im Gebäude tätig waren auch Maike Ochs und Reiner Medek von der EDV-Abteilung im Rathaus. Sie sorgen dafür, dass die Sekundarschule auch elektronisch an den Start gehen kann. Es gibt zwei getrennte Netze, eines für die Verwaltung und eines für den Unterricht. Der wird ab dem 24. August mit der Hilfe von interaktiven Tafeln ( "Whiteboards") der neuesten Generation stattfinden. "Sie werden in den nächsten Tagen geliefert und können binnen 90 Minuten angeschlossen werden", sagt der kommissarische Schulleiter Marcel Schnürer, der mit Vertreterin Sandra Pahl zum 1. August zu 100 Prozent an die Schule abgeordnet ist. "Dazu kommen noch sieben Kollegen", sagt Schnürer und ergänzt: "Wir haben ein hoch motiviertes Team." Unterrichtet werden im kommenden Schuljahr nach jetzigem Stand 105 Schüler. Offiziell gilt die Schule als dreizügig, die vierte Klasse wird als Übergangsklasse bezeichnet.

Die neue Technik erlaubt den Lehrern auch einen Informatikunterricht, eine Druckerstation ist auf dem Flur, separate Geräte stehen in den Differenzierungsräumen. Auf dem Flur werden den Schülern auch separate, abgeschlossene Schränke angeboten, in den wie am Theodor-Heuss-Gymnasium nebenan einige Schulsachen auch über Nacht bleiben können. "Wir werden im ersten Jahr Informatik unterrichten, die Schüler sollen langsam an das Thema herangeführt werden", sagt Schnürer. Die Arbeit mit eigenen Geräten ist frühestens fürs zweite Jahr vorgesehen. Fast fertig ist auch ein Raum für sonderpädagogische Aufgaben und einer für die Unterrichtsvorbereitung der Lehrer. Die pädagogische Vorbereitungsarbeit mit den Kollegen beginnt am Ende der kommenden Woche. Je nach Einstellungsstatus werden sie bis zum 22. August an ihrer neuen Schule erwartet. Marcel Schnürer hat in diesen Sommerferien auf Urlaub verzichtet und beschäftigt sich in engem Austausch mit Sönke Eichner und Britta Knorz vom Schulamt mit den Vorbereitungen der neuen Schule. Wegen der kurzen Vorbereitungszeit seit dem Umzug der Grundschule zum alten Standort sah es vor wenigen Tagen in allen Räumen noch wie auf einer größeren Baustelle aus, inzwischen haben die Klassenräume schon die neue Farbe an den Wänden. Die Besonderheit ist, dass jeder Klassenraum durch ein Sichtfenster mit einem weiteren Raum, dem sogenannten Differenzierungsraum, verbunden ist. Dadurch können sich die Schüler in eine geschützte Atmosphäre zurückziehen für Sonderaufgaben. Verbunden sind die Differenzierungsräume mit den Klassenräumen durch eine Tür und ein Sichtfenster.

Quelle: RP
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